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München wird schneller! Die Anbindung an das World Wide Web wird durch den Bau des neuen Glasfasernetzes auf circa 100 Megabit pro Sekunde angehoben. Vorläufig!

leuchtende Glasfasern

Seit geraumer Zeit hat München den Ruf eines High-Tech-Standortes. Diesen Ruf sollen nun auch die Einwohner zu spüren bekommen indem die Internet-Verbindung deutlich verbessert wird. Das Zauberwort heißt “Glasfasernetz”!    [...mehr]


Vor ziemlich genau einem Jahr ist das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten. Seitdem gab es einen massiven Wildwuchs von sogenannten Raucherclubs. Nun ändert sich endlich was!

Frau mit Zigarette und blutigen Augen

Wer innerhalb des letzten Jahres am Abend ein Bierchen trinken oder einfach nur mal ausgehen wollte, musste wohl oder übel feststellen, dass das Nichtraucherschutzgesetz zu einem prohibitionsartigen Zustand geführt hat. Weil es eigentlich nicht erlaubt ist in Kneipen zu rauchen, wurde jedes noch so kleine Pub plötzlich zum “Club” stilisiert zu dem nur Mitglieder Zutritt haben.    [...mehr]


München ist die teuerste Stadt bundesweit - das beweist auch der neue Mietspiegel 2008 und zwar weit vor anderen Städten.

Wenn man irgendwo in Deutschland mit einer Wohnung Geld machen kann, dann in München. Hier kosten die Mieten viel mehr als sonst wo.

Wohngegend München © Flickr / digital cat 

Es ist nicht so, als wäre das einmal anders gewesen - zumindest nicht das ich mich erinnern könnte - und so wird es wohl bleiben. Die Zahlen legte die GmbH F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt auf den Tisch. (Ausgerechnet eine Hamburger Firma) Sie erstellten den Mietspiegelindex 2008.

Gemäß diesen Zahlen zahlt man durchschnittlich 9,81 Euro für den Quadratmeter für eine Wohnung in München. Das ist fast doppelt soviel wie in Berlin mit 5,73 Euro.

Das betrifft aber nicht nur die Mietimmobilien - auch die Eigentumsimmobilien. So ist ein Grundstück in der Nähe oder in München sagenhaft teuer - die Baufinanzierung sollte dementsprechend solide sein.

Aber zurück zum Mietspiegel: Im Jahresvergleich stiegen die Preise für eine 65 Quadratmeter-Wohnung in München um 3,4 Prozent.

Allerdings wäre es doch mal wissenswert, wie es überhaupt soweit kommen konnte, dass die Mieten in München so teuer sind.    [...mehr]


In der Bezirksinspektion Süd an der Implerstraße hängen nun bereits die Pläne für den Bau der Moschee für Sendling aus. Nun entfacht sich abermals eine hitzige Diskussion.

Moschee © flickr / Brenda Annerl

Für die einen ist es eine Frechheit, für die anderen ein ganz normaler Teil der Globalisierung. Münchens Meinungen über den Bau der Moschee gehen teilweise sehr weit auseinander.

Gegner fordern den Bau der Moschee zu verbieten, während die Gegenseite für mehr Verständnis kämpft.

Dabei kämpfen beide Parteien mit den selben Waffen. Flugblätter mit, “Keine Ghettobildung, keine Zentralmoschee, keine Minarette!” stehen gegen “Keine Fremdenfeindlichkeit in Sendling!”

Dabei ist der Druck von beiden Seiten auf die Behörden relativ hoch, die ein wenig verloren zwischen den Fronten stehen.

Mich persönlich nerven diese Art von Diskussionen immer ein wenig.

Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig mit sinnlosen und unkonstruktiven Bemerkungen ala: “Ihr seit Fremdenfeindlich!” oder “Ihr zerstört unsere Kultur!”    [...mehr]


München Schwabing flickr ©digital_cat

München-Schwabing gehört mittlerweile zu den bekanntesten Stadtteilen in München. Obwohl Schwabing eigentlich schon immer ein Ort der Kultur in München war, wird es von Gästen und Teilen der Bewohner eher als Synonym für das Nachtleben der bayrischen Landeshauptstadt verwendet.

Die erste urkundliche Erwähnung von “Suuapinga”, wie es damals doch hieß, findet sich im 782. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus der kleinen Siedlung immerhin ein Dorf der Milchbauern und Fischer am Rande von München. Die Nähe zur Metropole führte letztendlich dazu, dass man 1890 Schwabing eingemeindete. Die eigentliche Geschichte beginnt aber erst am Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich Firmen wie BMW, Krauss-Maffei und die Deutsche Reichsbahn hier ansiedelten. Da man den Arbeitern und ihren Familien ein entsprechendes Ambiente bieten wollte, schufen die Firmen in Schwabingen Wohnungen in München, die unmittelbar in Arbeitsplatznähe waren. Der bekannte Architekten Theodor Fischer schuf eine Arbeitersiedlung mit hohen Standards, die mit höherer Qualität aufwarten konnte als vergleichbare Viertel anderswo in Deutschland.    [...mehr]


München - Marienplatz

Als Neu-Münchner hat man es nicht leicht – eine neue Stadt mit einer ganz neuen Mentalität, neue Freunde und eine neue Wohnung, vorausgesetzt, man hat sie bereits gefunden. Aber gerade dies ist in der bayrischen Landeshauptstadt kein leichtes Unterfangen, denn der Immobilienmarkt ist sehr begrenzt. Es ist nur wenig freier Wohnraum vorhanden und wenn, dann bewegen sich die Mietpreise in horrorenden Regionen.

MarienplatzAls junger Mensch, der vielleicht gerade einen Studien- und Praktikumsplatz in München ergattern konnte, ist man noch flexibel, was das Wohnen betrifft. Wenn man nicht gleich die passende Wohnung zu einem angenehmen Preis findet, kann man nach Alternativen Ausschau halten. Eine dieser Alternativen wäre das Wohnheim. In München gibt eine relativ große Anzahl dieser Wohnheime, die explizit für Studenten, Schüler oder Auszubildende zur Verfügung stehen. Leider ist auch ihre Auslastung recht hoch, weshalb man sich unbedingt rechtzeitig informieren und auf eine der Warteliste setzen lassen sollte. Dies kann man gleichzeitig bei mehreren Wohnheimen machen und hat so Ausweichmöglichkeiten in der Hinterhand.

Wenn man allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum in München Wohnen möchte, sollte man eine Mitwohnzentrale kontaktieren. Diese vermittelt entsprechende Immobilien in München, wie zum Beispiel einzelne Zimmer bei Familien, älteren Leuten oder in WGs. Allerdings ist dies nicht immer günstig, denn es wird eine Vermittlungsgebühr fällig und in teuren Wohngegenden sind Zimmer zur Zwischenmiete keine billige Alternative.

München UniversitätAufgrund der hohen Mietpreise gibt es in München eine große Zahl von WGs. Gerade junge Menschen können sich allein eine Wohnung nicht leisten und schließen sich mit anderen zusammen. In solchen Wohngemeinschaften kommt es oftmals zu Wechsel, weil jemand sein Studium beendet hat oder die Chemie einfach nicht gestimmt hat. In Universitäten, aber auch in den großen Tageszeitungen sind Angebote zu finden.

Die Suche auf dem freien Wohnungsmarkt kann teilweise zur Verzweiflung führen. Meistens gibt es eine große Anzahl von Bewerbern und zudem werden Provisionen in Höhe von zwei bis drei Monatskaltmieten fällig – viel Geld für einen jungen Menschen.

München - Skyline

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