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Die Nacht zum Tag machen? In einer Stadt wie München, ist das wahrlich kein Problem. Und im Oktober kann man sich dabei noch kulturell bilden. Denn am 25. Oktober ist es wieder so weit. Fast 100 Museen, Sammlungen und Kirchen öffnen von 19°° - 2°° Uhr für die “lange Nacht der Münchner Museen” ihre Türen. Für nur 15 € Eintritt pro Person, gibt es Einlass in alle geöffneten Museen und Co. Der Kartenvorverkauf, hat bereis begonnen.Zum 10. mal findet die lange Nacht der Münchner Museen statt/©flickr/dreizehn28

Um auch das breite, kulturelle Angebot nutzen zu können, werden Shuttlebusse eingesetzt. Diese werden dann im 10 Minuten Takt die jeweils teilnehmenden Museen anfahren.    [...mehr]


“Gebt mir ein Museum und ich werde es füllen” P.Picasso/©flickr/aartjWenn nun das trübe und verregnete Herbstwetter beginnt, ist es schwer neben Playstation und Fernsehprogramm eine sinnvolle Beschäftigung für seine Kinder zu finden. Warum nicht einfach mal einen Besuch in einem der zahlreichen Museen wagen? Auch für Kinder bieten diese mittlerweile ein aufregendes Programm, das die Geschehnisse der Geschichte und die Wunder der Natur auf interessante Weise näher bringt. Vorbei sind die Zeiten der öden Museumsbesuche, in diesen Museen wird trockene Theorie neu verpackt:    [...mehr]


Die Residenz München öffnet wieder seine Pforten und bietet Konzerte und Führungen, die jenseits des normalen Alltagsbetriebs liegen. Vom 11.10. bis zum 19.10.2008 kann man also einiges zu sehen bekommen.

Residenz München - Allerheiligen Hofkirche © flickr / jan.martin

Die Residenz München, die man direkt am Odeonsplatz finden kann bietet in seiner Residenzwoche ein großes Programmspektrum an. Neben Vorträgen, Aufführungen und Konzerten wird es auch einige Führungen zu bestaunen geben, die man sonst nicht zu sehen bekommt.

Insgesamt hat der Besucher eine Auswahl von circa 100 Führungen. Zum Glück handelt es sich dabei nicht um 100 verschiedene Führungen, sondern es verteilen sich eine Hand voll Führungen auf den gesamten Zeitraum vom 11.10. bis zum 19.10. und summieren sich auf insgesamt 100 Stück.    [...mehr]


Das Museumsareal zwischen den Pinakotheken soll umgestaltet werden. Um eine Realisierung zu bewerkstelligen soll nun unter Umständen die Barer Straße testweise zwei Monate lang für Autos gesperrt werden.

Pinakothek der Moderne © flickr / Allie Caufield

Zwischen der Theresien- und der Gabelsbergerstraße - also genau im Bereich der Pinakotheken - soll in näherer Zukunft die Barer Straße zwei Monate gesperrt werden. Diese Maßnahme ist Teil der Umgestaltung des Museumsbereichs, dem die CSU eine “neue Mitte” verpassen will.    [...mehr]


„Wir wollen München in allen Facetten zeigen, natürlich die schönen Seiten, aber auch die widersprüchlichen, fragwürdigen, fürchterlichen (Seiten).“ Diesen Leitgedanken, so erklärt Thomas Weidner, trägt die neue Dauerausstellung „Typisch München!“, die am 06. Juni 2008 im Münchener Stadtmuseum eröffnet wird. Dabei stimmt das Stadtmuseum mit seiner Ausstellung „Typisch München!“ auf das städtische Jubiläum ein. Denn 850 Jahre München werden am 14. Juni begangen.

„Typisch München!“ präsentiert ein historisches München. In drei Etagen werden die besten Werke aus dem Bestand des Stadtmuseums ausgestellt, die die kulturelle Geschichte Münchens von der Gründungszeit bis zur heutigen Zeit reflektieren. Graphiken, Gemälde, Skulpturen, Mode, Fotografien und Musik machen unteren anderem München im seinem Wandel der Zeit transparent und lebendig. Dabei werden die ausgestellten Werke immer in ihrem stadthistorischen und kulturgeschichtlichen Kontext präsentiert. Insgesamt ist die Geschichte Münchens in fünf Epochen unterteilt, die sich auf einer Ausstellungsfläche von 2.400 Quadratmetern betrachten lassen.

„Typisch München!“ geht über das offizielle Stadtjubiläum hinaus. Denn diese Ausstellung zeigt die geschichtliche Entwicklung Münchens, die einen festen Bestand im kulturellen Programm einnehmen kann.

Münchener Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München    [...mehr]


BMW Museum flickr©Marcin Wichary

Am 19. Juni ist endlich wieder soweit, dass renovierte BMW Museum in München öffnet seine Tore. Zwar gab es im benachbarten Olympiapark eine Ersatzausstellung, aber sie konnte den gesamten Umfang eines Museums zu keinem Zeitpunkt ersetzen.

Die Bedeutung des Museums ist für das traditionelle Bewusstsein der Münchner unheimlich wichtig, denn kaum eine andere wirtschaftliche Marke ist so eng mit der bayrischen Landeshauptstadt verbunden. Eine Dokumentation über das Wachstum von BMW bis hin zu einer führenden Automarke der Welt ist deshalb unerlässlich, weshalb sich die Verantwortlichen freuen, diese in einem ansprechenden Rahmen präsentieren zu können.

Das Gebäude des Museum ist zur gleichen Zeit entstanden wie der benachbarte Olympiapark. Das architektonische Wunderwerk, welches der Architekt Professor Dr. Karl Schwanzer im Einklang mit dem BMW Hochhaus entworfen hat, ist selbst schon eine Sehenswürdigkeit. Die imposanten Bauprojekte (Olympiapark, BMW-Gelände) hatte zusammen mit den Olympischen Spielen dem Münchner Stellenmarkt einen unglaublichen Schub gegeben, so dass sich das Unternehmen wieder einmal als Segen für Stadt herausstellte.

Knapp 30 Jahre später musste das Museumsgebäude einer aufwendigen Renovierung unterzogen werden, nicht nur um bauliche Erschöpfungen zu beseitigen, sondern auch um technische Anlagen zu verbessern. Das Ergebnis nach knapp drei Jahren Renovierung können die Besucher ab dem 19. Juni wieder in Augenschein nehmen.

Mit etwas mehr als 250.000 Besuchern jährlich gehörte das BMW Museum zu den beliebtesten in München. Man hofft natürlich, dass man nach der Eröffnung diese Zahl weiter steigern kann, so dass auch hier neue Jobs in München geschaffen werden können. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht, denn die Besucher erhalten einen umfassenden Überblick über die 75jährige Geschichte des Unternehmens sowie auch den technischen Entwicklungen in den zurückliegenden Jahrzehnten.    [...mehr]


Das Deutsche Museum in München, das Deutsche Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik oder einfach nur das Technikmuseum - unter welchem Namen die Institution in Sachen Zeitgeschichte auch bekannt ist, sie ist und bleibt eins der besten Museen Deutschlands.

Das 1903 gegründete Museum feierte vor vier Jahren sein 100jähriges Bestehen und alle Zeichen deuten darauf hin, dass das alte Gebäude auf der Museumsinsel uns noch lange erhalten bleiben wird. Erst kürzlich ist auf der Theresienhöhe ein Zweigmuseum mit dem klangvollen Namen “Verkehrszentrum” errichtet worden. Hauptattraktion bleibt natürlich das Technikmuseum selbst.

Das Deutsche Museum in München © wikimedia

Das Angebot ist dabei vielfältig: Dem Besucher bieten sich 8 ständige Ausstellungen, darunter zu Themen wie Naturwissenschaft, Energie und Kommunikation. Besonders beeindruckend ist die Technik-Ausstellung mit den lebensgroßen Flugzeugmodellen. Die Austellungen bieten neben Objekten zum Staunen sehr viel Information, die in verschiedenen Medien präsentiert wird.

Zusätzlich finden Sonderaustellungen statt. Zur Zeit sind das eine Fotoaustellung zum Thema “Museum”, und eine Austellung von Maschinenbüchern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Angeschlossen sind außerdem Sammlungen und eine ordentliche Bibliothek. Mit 1,4 Millionen Besuchern im Jahr ist das Deutsche Museum in München das meistbesuchte Museum in Deutschland, mit 28.000 ausgestellten Objekten sogar das größte Naturwissenschafts-Museum der Welt.

Junkers im Deutschen Museum © wikimedia

Wem diese Fakten zu trocken klingen, lasst Euch nicht abschrecken! Solange man sich nicht gerade einen der überfüllten Sonntage aussucht, ist das Museum sowohl beeindruckend, als auch informativ. Kein Vergleich zu vielen anderen Museen, die durch teilweise unsachliche Austellungen mit maximaler Wirkung auf Kundenfang gehen wollen.

Hier wird Kultur noch anständig zelebriert, das mutet vielleicht teilweise etwas spießig an, aber genau so stelle ich mir ein Museum vor. Groß, mächtig und gut informiert. Das Deutsche Museum in München ist deswegen neben dem Technikmuseum in Berlin mein persönlicher Favorit.

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