» Kunst
Michael Schmidt gehört zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands und verschaffte sich insbesondere durch seine sozialkritischen Schwarz-Weißfotografien einen Namen innerhalb der Szene. Bis zum 22. August 2010 können nun seine Werke in dem Münchner Haus der Kunst betrachtet werden.
Grau als Farbe - Michael Schmidt zu Besuch in München
Michael Schmidt ist wahrscheinlich die Personifikation eines Künstlers. Der autodidakte Fotograf schafft es immer wieder durch seine sozialkritischen, durch außergewöhnliche Ästhetik bestechenden Fotografien seine Betrachter zu berühren. In der Ausstellung “Grau als Farbe” können sich nun alle, die den Weg in das Münchner “Haus der Kunst” auf sich nehmen, von seiner Kunst ein eigenes Bild machen.
Michael Schmidt, der im Jahre 1945 in Berlin geboren wurde, besticht insbesondere durch seinen einmaligen dokumentarischen Stil. Er verfälscht die Aussagen des Motivs nicht durch übertriebene Inszenierung, sonder setzt auf die realistische, ausdrucksstarke, vor allem aber authentische Darstellung.
Grau als Farbe - Was kann man da sehen?
Die Ausstellung “Grau als Farbe” zeigt insgesamt an die 400 Werke Schmidts. Kennzeichnend für Michael Schmidts Arbeiten sind, das sie alle analog, in Schwarz – Weiß fotografiert wurden. Der Ausstellungstitel Grau als Farbe spiegelt somit den Facettenreichtum innerhalb seines farblichen Spielraums wieder.
Die Ausstellung “Grau als Farbe” von Michael Schmidt kann vom 21.5.-22.8.2010 in dem Haus der Kunst in München besucht werden. Eine Sehenswürdigkeit der Extraklasse, die sich keiner entgehen lassen sollte.
Öffnungszeiten:
Mo-So 10-22 Uhr
Do 10-22 Uhr
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München [...mehr]
Olaf Nicolai setzt sich in seinen Arbeiten mit der Produktion von Kultur auseinander und inszeniert das Gegenspiel von Kunst und Natur in seinen Arbeiten. Dabei bedient er sich der deutsche Künstler verschiedener Medien. Nach seinen Vorgängern Olaf Metzel und Benjamin Bergmann gestaltet Nicolai vom 02.10.2009 bis 15.08.2010 das Ostfoyer der Pinakothek der Moderne.
Olaf Nicolai
Die Olaf Nicolai Ausstellung im Ostfoyer der Pinakothek der Moderne zeigt vom 02.10.2009 bis 15.08.2010 eine ortsspizifische Arbeit des international anerkannten Künstlers.
In seinen Werken, mit denen er schon Erfolge bei der Documenta X und der Biennale 49 und 51 in Venedig feierte, geht es ihm darum Widersprüche und Eingreifen von Kapitalismus und Wirtschaft in das soziale Leben darzustellen. Er bedient sich dabei verschiedener Medien und Materialien und setzt z.B., ähnlich wie schon Andy Warhol, oft das Mittel der Vervielfältigung und Massenproduktion von Kunst ein und stellt in Bildern Situationen aus der Werbung, sowie vergrößerte Gebrauchsgegenstände dar. Außerdem stellt er Natur und die Kunst in Verhältnis zueinander, indem er natürlich Elemente wie Tiere, Geräusche, Wald und Bäume mit künstlichen Mitteln realisiert.
Ausstellung in der Pinakothek der Moderne
Der studierte Literaturwissenschaftler Olaf Nicolai wuchs in Chemnitz auf und lebt und arbeitet heute in Berlin-Prenzlauer Berg. [...mehr]
Am 12. Oktober 2009 startet im Münchener Haus der Kunst die Ausstellung „So sorry“ des chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei, der als wichtigster Vertreter der zeitgenössischen Kunst gilt. Seit er auf der documenta XII mit seinem Werk „Fairytale“, für das er die Reise von 1001 Landsleuten zur documenta dokumentierte, und der Installation „Template“ das Publikum auf sich aufmerksam machte, ist er auch in Deutschland und Europa ein Begriff.
Nun wird der chinesische Künstler, der auch als Architekt tätig ist und als Gesellschaftskritiker äußerst mutiger Worte bekannt, in München „So sorry“ präsentieren: Installationen, modifizierte Artefakte und Performances werden wohl das komplette Haus für sich einnehmen.
Ai Weiwei versucht, durch die Kombination von [...mehr]
Gerade begonnen hat im Münchner Museum „Villa Stuck“ eine Ausstellung des britischen Künstlers Lord Leighton, (1830-1896). Mit Spannung erwartet ermöglicht die Ausstellung zum ersten Mal eine ausführliche Begutachtung, Beurteilung und Würdigung des umfangreichen Werks Frederic, Lord Leightons auf dem europäischen Kontinent.
Wie die Werke der meisten Künstler können auch die Werke Lord Leightons nicht einer Kunstepoche oder -richtung zugerechnet werden, da sie sich in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Entstehung unterscheiden. Lord Leighton war verschiedenen Einflüssen ausgesetzt, hatte im Laufe der Zeit viele Lehrer: schon im Kindesalter studierte er Malerei, zunächst in Berlin und Frankfurt, später auch in Florenz, noch später auch in London, Rom und Paris. Nun ist er endlich auch in unserer Stadt
[...mehr]
Am 21. Mai wird das Museum Brandhorst eröffnet. Zu sehen gibt es in erster Linie Werke der Moderne aus der Sammlung von Udo und Anette Brandhorst. Hier spiegelt sich vor allem auch die künstlerische Entwicklung sehr gut wieder.
Am 21. Mai ist es so weit. Das Museum Brandhorst, das seinen Namen den Besitzern der Sammlung, Udo und Anette Brandhorst verdankt öffnet seine Pforten. Vom 21. bis zum 24. Mai kann man die sehr interessante Sammlung sogar bei freiem Eintritt besichtigen. [...mehr]
Im Theater-Platz, dem Wirtshaus am Hart findet von 16. April bis zum 3. Mai der erste Kabarett- und Comedymarathon statt. Ein wahres Fest für die Lachmuskeln.
Unter der Schirmherrschaft unseres lieblings Oberbürgermeisters Christian Ude wird vom 16. April bis zum 3. Mai der Comedymarathon (Motto: “Hart - Härter - Am Hart”) stattfinden.
Dabei handelt es sich um circa 20 Veranstaltungen, die den Zuschauer zum lachen, weinen und nachdenken anregen sollen. [...mehr]
Eine der wohl schönsten Inszenierungen mit Pferden - Apassionata - kommt vom 2. bis zum 4. Januar nach München. Und es gibt noch Karten!
Mit dem Programm “Sehnsucht” präsentiert der Regisseur Gert Hof wieder ein farbenfrohes und mystisches Schauspiel in der Olympiahalle. Insgesamt wird es 5 Vorstellungen in München geben. [...mehr]
New York und London sind bekannte Begriffe in der Kunstszene. Viele übersehen aber, dass München auch zu den internationalen Adressen der Kunst gehört! Die Ausstellung “Made in Munich” soll uns das wieder vor Augen führen.
Im Haus der Kunst (Prinzregentenstraße 1, 80538 München) ist derzeit die Ausstellung “Made in Munich”, die dem erstaunten Besucher unter Umständen zeigt, dass München keine kleine Nummer im internationalen Kunstgeschehen ist. [...mehr]
Alle Jahre wieder kommt das Christkind und mit ihm die allgemeine Weihnachtsstimmung. Dazu gehören natürlich auch die Weihnachtsmärkte. Hier gibt es einen kurzen Überblick.
In München gibt es viele schöne Weihnachtsmärkte. Einige sind sehr bekannt, andere eher weniger.
Auf alle Fälle gibt es eine ganz eigenen Stimmung wie sie nur auf diesen Märkten herrschen kann. Wie immer werden die Märkte im großen und ganzen sehr kreativ geschmückt und verziert sein. Richtig zur Geltung kommt so ein Weihnachtsmarkt aber natürlich erst wenn es dunkel ist mit einer Tasse Glühwein und Menschen die man gerne um sich hat. [...mehr]
Eine Villa mit Mittelmeer-Touch mitten in der Stadt und es ist ein Museum: Das Lenbachhaus in der Max-Vorstadt.
Einen Katzensprung von der Technischen Universität entfernt kann man sich die bekanntesten Maler und Künstler zu Gemüte ziehen.
Erbaut wurde der Kunstbau im 19. Jahrhundert als Villa mit toskanischem Ambiente. Ursprünglich war es die Villa des Malers Franz von Lenbach - daher auch der Name.
In dem Bau im Renaissance-Stil können Bilder von weltbekannten Malern betrachtet werden. Darunter Paul Klee, Franz Marc, August Macke, Wasiliy Kandinski und Gabriele Münter. Dies ist die Sammlung des “Blauen Reiters“. Das ist wirklich Sehenswert.
Wem die Expressionisten des 20. Jahrhunderts nicht zusagen, dem kann hier auch etwas geboten werden. Derart sind Gemälde der vorangegangenen zwei Jahrhunderte zu bewundern: Jugendstil und neue Sachlichkeit. [...mehr]








