» Ausstellung

In der Galerie „Bernheimer Fine Old Masters“ werden im Rahmen der Ausstellung „Ethnos“, Werke des Fotografen Irving Penn, gezeigt.

Irving Penn war nicht nur Mode- und Porträtfotograf, sondern ging auch neugierig durch die Welt, wenn er unterwegs war. So sind die Bilder, die jetzt im Rahmen der „Ethnos“ Ausstellung gezeigt werden, in Teilen Afrikas, Lateinamerikas und Malaysias, ab den 40er Jahren entstanden. Sein Ziel bzw. die Idee dahinter war, die indigenen Völker mit ihren Trachten, Masken und ihrer Körperkultur abzulichten. Nun sind Irving Penns Bilder in der „Bernheimer Fine Old Masters“ Galerie in München zu sehen. Was kann der Besucher erwarten?




[...mehr]


Bald steht wieder die Lange Nacht der Museen in München an, dann können sich Kunstliebhaber und Neugierige in den späten Abendstunden der kreativen Szene der Stadt und den historischen Artefakten in den zahlreichen Museen nähern.

Die Lange Nacht der Museen ist ein seit Jahren beliebtes Event, das mittlerweile in vielen deutschen Städten stattfindet. In München ist es in diesem Jahr am 15. Oktober soweit, dann wird die Veranstaltung bereits zum dreizehnten Mal in der bayrischen Landeshauptstadt zu Gast sein. 2010 waren wahrscheinlich mehr als 20.000 Besucher zwischen den verschiedenen Museen und Galerien unterwegs, und wenn es nach den Veranstaltern geht, soll dieser Erfolg 2011 nicht nur wiederholt, sondern wenn möglich übertroffen werden.    [...mehr]


Vom 27.07.2010 bis zum 12.09.2010 sind die berühmten Aquarelle des Expressionisten Emil Nolde zu bewundern. Eine Seltenheit, denn auf Grund der Lichtempfindlichkeit können die Kunstwerke nur selten zur Schau gestellt werden. Die Pinakothek der Moderne in München lädt Sie ein!

Die Pinakothek der Moderne in München von digital cat © Flickr

Wer war Emil Nolde?

Emil Nolde ist wohl einer der bekanntesten deutschen Expressionisten. Er wurde am 7. August 1867 unter dem Namen Hans Emil Jansen in Nolde geboren und starb am 13. April 1956. Emil Nolde gehört zu den großen Aquarelllisten des 20. Jahrhunderts und bezaubert nun für zwei Monate die Besucher der Münchner Pinakothek der Moderne.    [...mehr]


Schon zum zweiten Mal präsentiert die Aspekte Galerie der Münchner Volkshochschule (MVHS) das fotografische Werk von Arno Schmidt.

Arno Schmidt (1914-1979) ist einer der bedeutendsten und zugleich umstrittensten deutschsprachigen Schriftsteller. Bereits 2006 stellte die Aspekte Galerie mit “4×4″ Fotografien des Literaten aus – damals handelte es sich um farbige Landschaftsdias aus seiner Bargfelder Umgebung. Die aktuelle Ausstellung trägt den Titel “SchwarzWeißAufnahmen” und zeigt über 100 Schwarzweiß-Aufnahmen von Arno Schmidt und seiner Frau Alice, darunter Porträts, Landschaftsfotografien und Studien dörflicher Lebenswelt.

Die Bilder entstanden in der Zeit nach dem Krieg bis ins Jahr 1979 und fallen damit in die Zeit, in der Arno Schmidt seine schriftstellerische Arbeit aufnahm. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld gezeigt und beginnt an diesem Sonntag, 31. Oktober 2010 um 17h. Bis zum 01. Dezember 2010 wird sie täglich von 10h bis 22h geöffnet sein.

Zur Eröffnung der Ausstellung findet eine kostenlose Lesung statt: Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach von der Arno Schmidt Stiftung Bargfeld werden die Erzählung “Windmühlen” aus dem Jahr 1960 vorlesen. Die Geschichte erzählt von dem oberflächlichen Besuch zweier Freunde bei einem Bademeister, thematisiert aber unterschwellig die Verlockung und Bedrohung durch Homosexualität.    [...mehr]


Das Haus der Kunst in München lädt ab Ende Oktober zu einer besonderen Ausstellung ein: “Tronies – Marlene Dumas und die Alten Meister” zeigt eine außergewöhnliche Kopf-Sammlung.

Ab dem 29. Oktober 2010 wird die Ausstellung “Tronies – Marlene Dumas und die Alten Meister” im Haus der Kunst eröffnet. Sie läuft bis 06. Februar 2011.

Bei der Tronie handelt es sich um die Darstellung eines Kopfes, der sich durch starken Ausdruck und individuelle Physiognomie auszeichnet. Der Begriff stammt aus dem Niederländischen des 16. und 17. Jahrhunderts und bedeutet soviel wie “Kopf”, “Gesicht” oder “Miene”. Die Bildform selbst wurde erst vor Kurzem von der kunstgeschichtlichen Forschung entdeckt. Tronies wurden zunächst als Vorlage für Figuren gemalt; später emanzipierte sich die Bildform, und es wurden autonome Kunstwerke geschaffen.

Den Werken von Marlene Dumas werden nun in der aktuellen Ausstellung historische Beispiele der niederländischen Tronies gegenübergestellt. Die 1953 in Kapstadt geborene Künstlerin siedelte 1976 in die Niederlande. In ihrem Werk bilden gezeichnete und gemalte Darstellungen von Köpfen eine Konstante, wobei sie entgegen der alten holländischen Meister überwiegend mit fotografischen Reproduktionen aus Büchern, Modemagazinen und Zeitungen arbeitet. Themen ihrer Bilder sind neben dem Alltäglichen wie Geburt, Liebe, Sex, Leiden, Tod und Religion auch Apartheid und Rassismus.

Ihre Gesichter sind meist überlebensgroß gemalt. Das Topmodel Naomi Campbell wird von ihr zum Beispiel als Ikone ohne Glamour dargestellt. Vervollständigt wird “Tronies – Marlene Dumas und die Alten Meister” durch eine Auswahl von Zeichnungen aus den vierteiligen Serien “Females”, “Jesus-Serene”, “Models” und “Rejects”. In all ihren Bildern stellt die Künstlerin immer wieder Bezüge zwischen Werken der Kunstgeschichte, etwa Cranach oder Courbet, und zeitgenössischen Themen und Prominenten her.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website vom Haus der Kunst.

haus der kunst
prinzregentenstrasse 1
d 80538 münchen

Öffnungszeiten
mo–so 10–20 h
do 10–22 h    [...mehr]


Ein Jahrhundert nach der Ausstellung “Meisterwerke muhammedanischer Kunst” erinnert München sich an die legendäre Ausstellung. Im September 2010 beginnt nun das Programm, an dem sich Museen, Galerien und Bildungsinstitutionen beteiligen.

1910 fand in München die Ausstellung “Meisterwerke muhammedanischer Kunst” statt. Ihre Organisatoren hatten den Anspruch das gesamte Spektrum visueller Kultur islamischer Welt zu würdigen. Insgesamt über 3.600 Exponate wurden seinerzeit im Ausstellungspark auf der Münchner Theresienhöhe gezeigt. Zum 100jährigen Jubiläum der Ausstellung knüpft das Haus der Kunst nun an die Ausstellung von damals an und zeigt die Ausstellung “Tradition der Zukunft – Zukunft der Tradition”.

Unter dem Titel “Changing Views” läuft außerdem übergreifend über mehrere Einrichtungen eine Reihe von September 2010 bis Februar 2011. Der Auftakt begann bereits am 27. August mit der Ausstellung “Kein Abbild” in der WhiteBox, die noch bis zum 10. Oktober 2010 laufen wird.

Am 08. September 2010 beginnt dann “Changing Views” im Münchener Filmmuseum mit der Filmreihe “Reisen in die islamische Welt”. Gezeigt werden 21 internationale Spiel- und Dokumentarfilme über die Vielfalt der islamischen Welt. Einen Tag später findet die Premiere der Tanzperformance “Sense of Self II” im Muffatwerk statt, an der auch Studierende der Münchner Akademie der Bildenden Künste beteiligt sind.

Neben diesen laufen noch weitere Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema. Nähere Informationen zum Programm sowie weitere Termine zu „Changing Views“ erhalten Sie online unter dieser Adresse.

Auswahl von Veranstaltungen und Ausstellungen
seit 27. August 2010 – “Kein Abbild”, WhiteBox
08. September 2010 – Beginn der Filmreihe “Reisen in islamische Welten”, Filmmuseum München
09. September 2010 – Premiere der Tanzperformance “Sense of Self II” von Dali Touti, Muffatwerk.
17. September 2010 – Zukunft der Tradition - Tradition der Zukunft. 100 Jahre nach der Ausstellung Meisterwerke muhammedanischer Kunst in München, Haus der Kunst.    [...mehr]


Im September 2010 sind in der Villa Waldberta drei Künstler zu Gast, die ihre Betrachter mit brisanten Themen und Motiven in ihren Bann ziehen.

Das internationale Künstlerhaus Villa Waldberta in Feldafing hat im September 2010 drei Künstler geladen, die ihre Arbeiten präsentieren.

Suat Ögüt
Der 1985 in Diyarbakir geborene Suat Ögüt lebt und arbeitet heute in Istanbul, wo er 2007 sein Studium der Bildenden Künste abschloss. Im Zentrum seiner Arbeit stehen sozialpolitische Themen, wobei ihn besonders die Beziehung vom öffentlichen zum privaten Raum interessiert. Er verwendet dabei diverse Medien, darunter Fotografie, Video, Internet und Multimedia-Installationen, mit denen er Bildsprache dekonstruiert und in neue Zusammenhänge stellt. Er wirkt auch bei dem Münchener Projekt “Cityscale” mit.
Die Finissage zu seiner Ausstellung findet am 19. September 2010 in der städtischen Kunsthalle lothringer13 statt.

Mehr Informationen zu Suat Ögüt erhalten Sie hier auf seinem Blog .

Michael von Graffenried
Der renommierte Fotograf Michael von Graffenried lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Paris. Er gilt als einer der eigenwilligsten Gegenwartsfotografen mit einem breiten Themenspektrum. Bei ihm verschwimmen die Grenzen zwischen Kunst und Fotojournalismus. Die Exotik zuhause ist für Graffenried genauso ein Thema wie Kriegsaufnahmen in Algerien und im Sudan. Beispielsweise setzte er als erster eine Panoramakamera für Reportagen ein.

Mehr Informationen erhalten Sie hier und hier.

Paola Romoli Venturi
Die italienische Künstlerin begann als Kostümbildnerin in Theater-, Kino- und Fernsehproduktionen, bevor sie ihren Weg zwischen Design und Kunst erfand. Ihr Material ist Stoff, dessen wichtigste Eigenschaft seine Transparenz ist.
Für ihre Arbeit erschuf sie den Begriff “Instant Art”: Sie skizziert erst lder auf ihrem Block, bevor sie selbst gefärbten Stoff bearbeitet, sodass das Endergebnis wie eine Zeichnung auf Papier aussieht. Inhaltlich ist sie an hochaktuellen und brisanten Themen interessiert, besonders die Mafia ist Gegenstand ihrer Installationen. Ihre Ausstellung “La Sentenza – Das Urteil”, die vom 15. September bis 24. Oktober 2010 läuft, beschäftigt sich genau damit.

Mehr Informationen erhalten Sie im Internet auf dieser Seite.

Villa Waldberta
Höhenbergstraße 25
82340 Feldafing    [...mehr]


Ab dem 18. September ist es wieder soweit, und die Wies’n werden wieder einmal eröffnet. Das 177. Oktoberfest 2010 wird dann bis zum 04. Oktober Besucher aus aller Welt nach München locken. Traditionsbewusste und Interessierte können sich bereits seit dem 09. Juli auf das größte Volksfest der Welt einstimmen – ganz kulturell in der Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″.

Die Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″ im Münchner Stadtmuseum begleitet das Fest- und Jubiläumsjahr 2010 ganz offiziell und beleuchtet die 200jährige Geschichte des Oktoberfestes. Das erste Oktoberfest wurde 1810 anlässlich der Hochzeit des bayrischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen gefeiert. Seitdem wird es regelmäßig auf der Theresienwiese, oder auch Wies’n, gefeiert und lockt internationales Publikum nach Deutschland.

Die Ausstellung zeichnet nach wie sich der Charakter des Festes verändert hat – vom bayrischen Nationalfest zum größten Bierfest der Welt mit bayrischem Image. Dabei wird der Kontrast zwischen dem schrillen, hektischen Wies’n-Wahnsinn der heutigen Zeit und der andächtigen Feierlichkeit der Jahre 1810-1913 deutlich, die während der Anwesenheit des bayrischen Königshauses herrschte.

Das Münchner Stadtmuseum präsentiert aus seiner umfangreichen Sammlung viele Objekte, die direkt am Geschehen beteiligt waren, sogar aktuelle Exponate wie z. B. T-Shirts einer italienischen Männergruppe. Zu sehen sind aber auch das älteste Bierfass Münchens, Steinzeug-Bierkrüge und alte Plakate.

Mehr Informationen zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum inklusive einer Bildergalerie und dem Rahmenprogramm, das neben einer Vortragsreihe zum Oktoberfest auch Filmabende und einen Flohmarkt beinhaltet, finden Sie hier.

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

Öffnungszeiten der Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″ und Führungen
Di 10-21h
Mi-So 10-18h
Führungen dienstags und donnerstags 19h

Eintritt 6€, ermäßigt 3€, Familienkarte 9€    [...mehr]


Noch bis 26. September 2010 ist im Lenbachhaus in München die Ausstellung “Der Blaue Reiter. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Lenbachhaus – Ein Tanz in Farben“ zu sehen.

Erstmals werden innerhalb einer Ausstellung zusammenfassend Aquarelle, Druckgraphiken und Zeichnungen präsentiert. Unter den gezeigten Bildern befinden sich Werke von Albert Bloch, Heinrich Campendonk, Robert Delaunay, Alexej Jawlensky, Eugen von Kahler, Paul Klee, Else Lasker-Schüler, August Macke, Franz Marc, Alexander Sacharoff, Eugen Schiemann und Marianne von Werefkin – teils werden sie zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die insgesamt 130 Blätter werden durch eine Auswahl von je 50 der besten Aquarelle und Zecihnungen von Wassily Kandindsky und Gabriele Münter, sowie 20 Originalgraphiken von Alfred Kubin ergänzt.

Das Lenbachhaus besitzt von Kandinsky, Münter und Kubin umfangreiche Bestände, von denen einige Teile bereits in verschiedenen Ausstellungen und Bestandskatalogen publiziert wurden. In der aktuellen Ausstellung, die bereits seit dem 19. Juni 2010 läuft, konzentrieren sich die gezeigten Werke auf die Zeit des “Blauen Reiters“.

In der Ausstellung werden für den Betrachter neue Bezüge offenbar, etwa zwischen den Holzschnitten “Geburt der Pferde” oder “Springende Pferdchen” von Franz Marc und den dynamischen Reiterdarstellungen der Aquarelle Wassily Kandinskys, oder zwischen den farbfunkelnden Postkarten von Franz Marc und Else Lasker-Schülers Prinz Jussuf-Illustrationen, oder auch zwischen den strahlenden Aquarellen von August Macke und Paul Klee, wie Gartentor in Tunis und Föhn im Marc’schen Garten.

Zur Website vom Lenbachhaus gelangen Sie hier.

Der Blaue Reiter. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Lenbachhaus – Ein Tanz in Farben.
19.06.-26.09.2010

Lenbachhaus
Luisenstraße 33
80333 München

Eintritt und Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr
8 Euro, ermäßigt 4 Euro    [...mehr]


In diesem Jahr wird zum 15. Mal die Spielstadt Mini-München errichtet. Alle Kinder zwischen sieben und 15 Jahren sind herzlich eingeladen, die Stadt im Miniformat mit zu gestalten und zu erleben. Wie im richtigen Leben können sich die Kinder einen Beruf aussuchen und diversen Freizeitaktivitäten nachgehen.

Mini München ist seit 1979 eine sehr beliebte Ferienaktivität für die kleinsten Bürger der bayrischen Landeshauptstadt. Hier können Kinder auf spielerische Weise den Umgang mit Geld lernen, und ein eigenes soziales Netzwerk in Form einer kleinen Stadt aufbauen. Hier gibt es alles, was eine Stadt so ausmacht: Rathaus, Universität, Konzerte, Supermärkte, Kino, Theater... Umsonst ist aber nichts, denn die Währung MiniMü muss sich erst verdient werden.

Mini München - Leben in der Modellstadt

Die Spielstadt Mini München hat von Dienstag bis Samstag geöffnet, und zu dieser Zeit tummelt sich das pralle Leben in der Olympiahalle. Die Kinder gestalten ihre Stadt selbst, und entwerfen    [...mehr]


Seite 1 von 3123»