» Altstadt
Mitten im Herzen von München spielt sich eine Szenerie ab, die jeder Münchner
mal gesehen haben sollte. Den direkt an der Frauenkirche etwas versteckt,
entdeckt man eine Bar die an gemütlichem Flair kaum zu überbieten ist.
Spannend wird es dann, wenn wir die Livemusik im Kilian zu hören kriegen. Hier spielen
die verschiedensten Künstler die alten Klassiker, von Bruce Bringsteen
bis Eagels. Mitsingen ist somit auf jedenfall drin. Hier wird aber nicht das
ganze Publikum mitmachen. Denn das Publikum kann man eigentlich in drei
Typen einteilen. Die einen die wirklich nur kommen um sich die Musik anzuhören.
Deshalb sieht man auch einige die alleine da sind. Die anderen die feiern und sich
unterhalten wollen, meist Iren und Australier. Und derjenige der sich verlaufen hat.
Das Publikum ist aber allgemein sehr angenehm und freundlich, Männer und Frauen
sind fast gleichermaßen vertreten. So ist auch die Stimmung stets auf einem guten Pegel.
Die Bedienungen sind meistens nett, aber etwas gestreßt. [...mehr]
Es führt kein Weg daran vorbei, ob im Ausland oder zu Hause: Märkte in allen Formen -am besten in vielen Formen- ziehen uns mit Ihrer Idylle an. Unser bekanntester Markt in München ist ja wohl der Viktualienmarkt groß, bekannt, vielfältig. Da gibt es aber noch viele weitere kleine Schmuckstücke. So wie den Elizabethmarkt. Hier heißt das Motto eher klein, idyllisch, fein.
Doch auch hier kriegt man alles was man braucht und auch was man eigentlich nicht braucht. Besonders jetzt zur Weihnachtszeit endecken wir hier Einiges. Vom professionellen Graffiti bis hin zum alteingesessenen bayrischen Käse-Stand und auch einen Nordsee den man so nicht erwartet. Der Name des Marktes kommt von unserer Sisi, die damals mit Ihrem Franz viel Zeit in Schwabing verbrachte. So führt uns die Geschichte des Marktes durch den zweiten Weltkrieg, indem man den Markt als Ort nutzte, um eben diesen Krieg zu finanzieren. Also auch geschichtlich gesehen ist einiges geboten.
[...mehr]
Der Stachus ist der Karlsplatz in München, jedenfalls wird er von den Münchnern umgangssprachlich so genannt. Der Name dieses beliebten und hoch frequentierten Platzes stammt von dem Gastwirt Eustachius Föderl. Dieser betrieb nämlich seit 1755, an diesem Platz in München, eine Gaststätte mit Biergarten, die sich Stachusgarten nannte.
Der offizielle Name Karlsplatz hingegen stammt von dem Kurfürsten Karl Theodor, welcher eine Stadterweiterung anregte. Der Kurfürst aus der Pfalz war jedoch sehr unbeliebt bei den Münchnern, so dass man den Namen Stachus bevorzugt verwendet. Zudem galt der Stachus als einer der verkehrsreichsten Plätze Europas.
Das Hackenviertel liegt im Dreieck zwischen Karlsplatz, Marienplatz und Sendlinger Tor. Das Viertel war einst Heimat von bedeutenden Künstlern und ist heute die Nummer 1, wenn es um Tradition und Ursprünglichkeit Münchner Lebensweise geht.
Im Herzen Münchens liegt das Hackenviertel nur einen Katzensprung von den großen Einkaufboulevards entfernt und verzaubert mit dem Charme alter Fassaden und einer Vielfalt an Traditionsgeschäften.
Hackenviertel in der Münchner Altstadt
Das Hackenviertel ist das südwestliche Viertel der Münchner Altstadt. Zwischen Sendlinger- und Neuhauser (Karls-) Tor gelegen, wird das Hackenviertel von der Rosen, Sendlinger-, Kaufinger- und Neuhauser Straße begrenzt und bietet Antiquitätengeschäfte, modernes Design, Mode und Möbel und viel Kunst und Kreatives.
Das Hackenviertel ist ohne Zweifel eine Sehenswürdigkeit Münchens in der es viel zu entdecken gibt. Verwinkelte Gassen, verträumte Ecken, versteckte Innenhöfe und alteingesessene Fachgeschäfte [...mehr]
Das Angerviertel im Südosten der Münchener Altstadt galt lange Zeit als Stadtbrache. Trist und grau wurde der Oberanger mit seiner breiten Fahrbahn allenfalls als schnelle Zufahrtsstraße zur Innenstadt genutzt. Seit 2008 wird die Gegend zwischen Rindermarkt und Sendlinger Tor neu belebt.
Das Angerviertel, eins der vier Viertel des Münchener Bezirks Altstadt-Lehel, entlang des Oberangers hatte lange Zeit nicht viel mehr zu bieten als jede Menge Verkehr, Parkhäuser und öde Gebäudefassaden aus den 60er Jahren. Bekannt war die breite Straße allenfalls für den Sitz der SPD-Parteizentrale. Doch seit kurzer Zeit entsteht aus dem Schandfleck im Schatten der Sendlinger Straße ein neues Vorzeigequartier, das auch für Touristen attraktiv ist.
Das Angerviertel und seine Geschichte
Der Begriff „Anger“, nachdem das Gebiet um den heutigen St.-Jakobs-Platz benannt wurde, beschrieb im Mittelhochdeutschen ein unbewirtschaftetes Stück Ackerland, das gemeinschaftlich, z.B. für den Rindermarkt, genutzt wurde. 1888 entstand hier im alten Zeughaus das Münchener Stadtmuseum. Als Wohnquartier spielte das im Jahre 1508 erstmals urkundlich erwähnte Viertel nie eine große Bedeutung. Die Grundstückspreise waren hier in ganz München am günstigsten, da die Brachfläche von Bächen durchzogen war, die als Kanal und Müllabfuhr benutzt wurden. Allemal Händler und ein paar handwerkliche Betriebe ließen sich hier neben städtischen Einrichtungen wie der Feuerwehr nieder.
Wiederbelebung der Stadtbrache entlang des Oberangers
Nach den Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg erholte sich das Angerviertel lange nicht.
Mit der Errichtung des Jüdischen Zentrums Jakobsplatz, zu dem das neue Jüdische Museum, die Hauptsynagoge „Ohel Jakob“ sowie ein Kultur- und Gemeindezentrum gehören, erfuhr auch das Viertel eine Neubelebung. [...mehr]
Am 23. Mai findet zum zehnten mal “Die Lange Nacht der Musik” statt. Für jede Stilrichtung findet sich in dieser Nacht ein Plätzchen zum niederlassen oder vielleicht zum tanzen.
Für einen Preis von 15 Euro ist man in dieser besonderen Nacht überall live dabei. Unzählige Künstler und Musiker spielen in der langen Nacht der Musik in ganz München verteilt. [...mehr]
Hannover, Berlin und Stuttgart, viele große Deutsche Städte haben die Umweltzonen schon seit längerem. In München sind wir bisher drum herum gekommen. Doch nun ist auch hier Schluss damit. Ab dem 01.Oktober 2008 wird der gesamte Bereich innerhalb des Mittleren Rings zur Umweltzone und die Feinstaubplakette zur Pflicht.
Der Sinn dieser neuen Regelung soll es sein, den Ausstoß von Feinstaub, speziell in der Innenstadt, zu reduzieren. Auch Stickoxide und andere schädliche Stoffe sollen vermindert werden. Durch das LKW-Transitverbot, hat die Stadt schon erste Maßnahmen getroffen. Mit der Umweltzone und der Feinstaubplakette sollen nun auch die letzten “Stinker” aus Münchens Altstadt verbannt werden.
Wer nicht sicher ist, ob sein liebstes Stück diese neueste Umwelt- und Gesundheitsschutzmaßnahme überlebt, der kann sich die Schadstoffplakette hier ausrechnen lassen. Auch Touristen sind verpflichtet bei der Einfahrt innerhalb des Rings eine Plakette zu tragen. Verstöße werden mit Punkten in Flensburg aber in jedem Fall mit Geldbußen geahndet. Natürlich gibt es keine Regelung ohne Ausnahmen, Infos zu den jeweiligen Ausnahmeregelungen gibt es auf der Landeshauptstadt München Homepage. [...mehr]
Vom Alten Peter, dem Olympiaturm oder der Frauenkirche hat man eine schöne Aussicht über München. Bei gutem Wetter kann der Blick sogar bis zu den Alpen reichen. Wer nach ausgefallenen Aussichtspunkten sucht, der ist in den folgenden Blickpunkten gut beraten.
Für Besucher der Landeshauptstadt, die im luxuriösen Hotel Mandarin übernachten, empfiehlt sich ein Besuch auf dessen Dachterrasse. Wem der Ausblick über München allein nicht genügt, der kann sich an der Bar mit einem Drink verwöhnen. Der hauseigene Pool bietet kuscheligen Schwimmspaß mit der grandiosen Aussicht über München.
Ein lauschiger Geheimtipp ist der aus Kriegstrümmern errichtete Luitpoldhügel. Im Winter bietet er groß und klein einen schönen Rodelspaß. Sommer wie Winter jedoch, hat man von hier einen genialen Blick über Münchens Dächer und bei föhnigem Wetter kann man sogar die nahe gelegenen Alpen erkennen. An lauen Sommerabenden bietet sich hier ein romantisches Picknick im Grünen an.
Das “Manhattan” in der Studentenstadt ist eine In-Bar der besonderen Art. Sie ist nämlich Münchens höchste Cocktailbar. Bei Caipirinha und Co. lässt sich hier die Aussicht über München genießen und neue Bekanntschaften knüpfen.
Jeder der “Geheimtipps” hat seinen eigenen Flair, einen Besuch sind sie alle Wert. Ob Park oder luxus Hotel, die Aussicht über Münchens Dächer ist grandios. [...mehr]
Im Zuge des 850. Stadtgeburtstags der Stadt München präsentiert sich die Stadt in einem spektakulären Ereignis! Am 19. und 20. Juli findet das Altstadtringfest Stadt.
Auf sieben Kilometern Festmeile, die einen Ring um die Altstadt bilden, werden insgesamt elf Bühnen stehen und zehn “Stationen” existieren. Die Veranstaltung geht von Samstag 14 Uhr bis Sonntag 18 Uhr fast non-stop.
Die einzelnen Stationen laden auf eine kleine Reise durch die Zeit ein. [...mehr]
St. Peter, auch “Alter Peter” genannt, ist eines der Münchner Wahrzeichen. Auf dem Petersbergl, einer der wenigen Erhebungen in Münchens Altstadt gelegen, ist er vom Marienplatz aus in wenigen Minuten erreichbar. Im Inneren der Kirche finden Kunstliebhaber Werke aus verschiedensten Epochen und Stilrichtungen. Zum Beispiel den barocken Taufstein von Kumper sowie die im Rokokostil gehaltenen Seitenaltäre von Ignatz Günther.
Für Münchner, “Zugreiste” und Gäste die sich gerne einen Überblick über München verschaffen möchten kann
man nur einen Aufstieg auf den 56 Meter hohen Turm, den “Alten Peter”, empfehlen. Nach anstrengenden 306 Stufen kann man die lohnende Aussicht über Bayerns Hauptstadt und bei Föhnwetter auch den Blick auf die nahen Alpen genießen.
1958 entdeckte man bei Ausgrabungen das bereits vor der Stadtgründung ein romanisches Gewölbe existiert haben muss, auf welchem in den folgenden Jahrhunderten dann die eigentliche Kirche errichtet wurde. Der Heute existierende Bau geht
auf das 18. Jahrhundert zurück. Im Februar 1327 brannte der Ostchor sowie beide Türme wärend eines Brandes bis auf die Außenmauern nieder. Die beiden Türme wurden abgetragen und 1386 durch den heutigen großen Turm ersetzt.
Der Alte Peter hat in seiner langen Geschichte bereits viel gesehen, dies beweist nicht zuletzt die österreichische Kanonenkugel aus den Koalitionskriegen, welche noch immer in einem Fenstersims der Chorapsis steckt. Sowie das durch den starken Westwind gedrehte Kreuz, welches der Legende nach durch einen Fußtritt des Teufels um 90 ° gedreht wurde.
Ein Besuch von St. Peter sollte in jedem Fall bei keiner Sightseeingtour durch München fehlen. [...mehr]










