Ungewöhnlicher kann eine Haftstrafe nicht angetreten werden. Denn auf einem Kamel bis zu den Toren eines Gefängnisses zu reiten, ergibt eine merkwürdige Szenerie. Aber so geschehen in München, wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet. Aus Protest gegen seine eintätige Erzwingungshaft schaute Klaus Klagers auf seinem Kamel bei der Justivollzugsanstalt München Stadelheim vorbei. Aber der Grund für seine Haftstrafe ist auch beachtlich. Klaus Klagers weigerte sich, einen Strafzettel in Höhe von 25 Euro wegen falschen Parkens zu bezahlen. Und die Staatsanwaltschaft sah tatsächlich einen Handlungsbedarf. Um die 25 Euro zu erhalten, wurde Klaus Klagers sodann zu einer Haftstrafe verurteilt, die dem Steuerzahler aber 140 Euro kostet. Die Relationen scheinen hier verloren zu gehen. Und die bayerische Bürokratie darf belächelt werden. Denn so lächerlich der Haftantritt erscheinen mag, so lächerlich ist manchmal auch das deutsche Verwaltungswesen. [...mehr]
„Wir wollen München in allen Facetten zeigen, natürlich die schönen Seiten, aber auch die widersprüchlichen, fragwürdigen, fürchterlichen (Seiten).“ Diesen Leitgedanken, so erklärt Thomas Weidner, trägt die neue Dauerausstellung „Typisch München!“, die am 06. Juni 2008 im Münchener Stadtmuseum eröffnet wird. Dabei stimmt das Stadtmuseum mit seiner Ausstellung „Typisch München!“ auf das städtische Jubiläum ein. Denn 850 Jahre München werden am 14. Juni begangen.
„Typisch München!“ präsentiert ein historisches München. In drei Etagen werden die besten Werke aus dem Bestand des Stadtmuseums ausgestellt, die die kulturelle Geschichte Münchens von der Gründungszeit bis zur heutigen Zeit reflektieren. Graphiken, Gemälde, Skulpturen, Mode, Fotografien und Musik machen unteren anderem München im seinem Wandel der Zeit transparent und lebendig. Dabei werden die ausgestellten Werke immer in ihrem stadthistorischen und kulturgeschichtlichen Kontext präsentiert. Insgesamt ist die Geschichte Münchens in fünf Epochen unterteilt, die sich auf einer Ausstellungsfläche von 2.400 Quadratmetern betrachten lassen.
„Typisch München!“ geht über das offizielle Stadtjubiläum hinaus. Denn diese Ausstellung zeigt die geschichtliche Entwicklung Münchens, die einen festen Bestand im kulturellen Programm einnehmen kann.
Münchener Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München [...mehr]
In der Studentenstadt hat dieses Jahr zum 20. mal das StuStaCulum Festival stattgefunden. Vom 21. bis zum 24. Mai konnte man für einmalig 3 Euro eine bunte Mischung an Veranstaltungen besuchen. Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein.
In alter Tradition verwandelte sich, anlässlich des StuStaCulums2008, die Studentenstadt in München zu einem Ort der Begegnung und begeisterte wieder eine Vielzahl von Besuchern.
Das ausschließlich von Ehrenamtlichen organisierte Festival konnte man für ein Trinkgeld von 3 Euro die gesamten vier Veranstaltungstage lang besuchen. [...mehr]
Im Jahr 1158 begann das Herz von München hier zu schlagen – in der Altstadt der Weltmetropole. Sie ist trotz des ständigen Wachstums noch immer das politische und kulturelle Zentrum von München geblieben und wird es vermutlich auch in den nächsten Jahrzehnten immer bleiben.
Der Sachsenherzog Heinrich dem Löwen überreichte im Jahr 1158 die Urkunde mit den Stadtrechten an die Siedlung München, die nun als eigenständige Stadt mit eigener Münzprägung agieren durfte. Schon damals war der Marienplatz, wenn auch nicht so pompös, der Mittelpunkt der Stadt. An der Kreuzung zweier Handelsstraßen gelegen entwickelte sich München immer mehr zum Zentrum Bayerns.
Noch heute ist ein Spaziergang durch die Altstadt eine Zeitreise durch die Geschichte Münchens. Die Frauenkirche, die ehemals königliche Residenz, das Bayerisches Staatstheater sowie zahlreiche Sammlungen, Theater, Museen und Konzertsäle sind nur eine kleine Auswahl dessen, was in der Altstadt anzutreffen ist. Diese enge Aneinanderreihung von populären
Bauten auf engen Raum hat sicherlich zum exklusiven Ruf Münchens beigetragen und wen wundert es da, dass dort die teuersten Immobilien in München beheimatet sind.
Aber ihrem Ruf wird die Altstadt im vollsten Umfang gerecht. Die wunderschönen Bauten konnten zum Glück bisher für die Nachwelt erhalten werden und dokumentieren jeweils ein besondere Epoche in der Geschichte, so lassen sich schon anhand der Bauwerke auch die Fortschritte der Architektur erkennen.
Für einen sonntäglichen Spaziergang ist die Münchner Altstadt immer zu empfehlen. [...mehr]
Open Air Events haben in den vergangenen Jahren einen unglaublichen Zulauf erfahren. Egal ob Kino, Konzerte oder Theater – alles wurde unter den freien Himmel und scheint die Leute zu begeistern. So wird auch in diesem die Residenz in München zum Open Air-Veranstaltungsort umfunktioniert.
Zwischen dem 23. Juni und dem 14. August 2008 wird es über 40 verschiedene Veranstaltungen im Brunnenhof der Residenz geben und wie auch in den vergangenen Jahren werden wieder zahlreiche Zuschauer zu den Konzerten im historischen Ambiente strömen. Dabei haben die Veranstalter auf ein buntes Programm zusammen gestellt, das jedem Geschmack gerecht wird. Eine Mischung aus klassischer Musik, Volksmusik, Jazz, Pop und Rock wird die Luft in der Münchner Residenz in Schwingung versetzen.
Die Highlights werden dabei von ganz unterschiedlicher Natur sein und somit einen Großteil der Münchner ansprechen. So es beispielsweise eine Abba Night geben, wo die Leidenschaft der vier Schweden in Original-Kostümen noch einmal auf die Bühne gebracht wird. Für das junge Publikum wurde das Einshoch6-Konzert in das Programm aufgenommen, wo klassische Musik mit Hip-Hop vermischt wird und damit alle Genre-Klischees zu brechen versucht. Im Anschluss wird das Finale der diesjährigen Fußball Europameisterschaft übertragen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es nur noch wenige Karten für die Best of Musical-Night geben, wo die besten Stücke von Sir Andrew Lloyd Webber und The Disney Musical zu hören sein werden.
Weitere Abende wie die Latin-Night oder die Spider Murphy Gang können noch einmal auf der entsprechenden Internetseite nachgelesen werden. [...mehr]
Am 31. Mai liegt wieder Musik in der Luft. In der Langen Nacht der Musik wird München wieder zu Deutschlands Hauptstadt der Musik mit über 400 Konzerten an über 100 Spielorten. Dabei ist der Vielfalt mal wieder keine Grenzen
gesetzt, so dass wirklich jeder Münchner oder Besucher der Stadt auf seinen Geschmack kommen wird.
Abends um 20 Uhr geht es los und das Spektakel wird vermutlich bis zum Sonnenaufgang anhalten. Ähnliche wie bei der Langen Nacht der Museen wird ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Musikliebhaber von einem Spielort zum anderen bringt. Das Kombiticket, das für 15 Euro an den Tageskassen oder im Vorverkauf erhältlich ist, berechtigt bei allen beteiligten Konzertstätten zum Eintritt, so dass man sich ein buntes Programm selbst zusammen stellen kann.
Das Programm, welches in der bayrischen Landeshauptstadt angeboten wird, reicht von Hawaianischen Klängen, über Crossover bis hin zur klassischen Musik. Wer aber nicht nur Musik hören möchte, kann sich an ausgewählten Orten selbst am Musizieren beteiligen und sein künstlerisches Talent unter Beweis stellen. Dieses Jahr gibt es zudem ein Kirchenspecial, wo Anhänger von Orgelklängen verwöhnt werden.
Lange Nacht der Musik
31. Mai, ab 20 Uhr
Tickets: 15 Euro
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Die MNET München wurde 1996 als Gemeinschaftsprojekt der Stadtsparkasse München, der Bayerischen Landesbank und der Stadtwerke München gegründet. Am Anfang lieferte das Unternehmen Datendienste und Direktverbindungen für Großkunden.
Heutzutage ist MNET mit zwei Unternehmen aus Allgäu und Nürnberg fusioniert und hat sein Netz auf beachtliche 3500 km ausgebaut. Gut 160.000 Privatkunden machen das Unternehmen zu einer echten bayerischen Erfolgsstory. Der DSL Tarif des Unternehmens ist ein bisschen teurer als das des überregionalen Konkurrenten Alice - dafür bietet M-Net guten Service und stetige regionale Verfügbarkeit dank von der Telekom unabhängigem Datennetz.
Beim Tarife vergleichen fällt außerdem auf, dass sich MNET in einer Zeit durchsetzen konnte, in der die überregionale Konkurrenz stark vertreten ist: Vodafone, O2, Alice, Telekom, Arcor - München ist eine Großstadt, deswegen sind hier alle wichtigen DSL Anbieter mit eigenem Angebot vorhanden. Umso größer darf die Leistung des Providers bewertet werden, im Jahr 2008 noch so gut dazustehen. [...mehr]
Die Sonne scheint und das Leben lacht. Denn der Sommer kommt mit unaufhaltsamen Schritten. Und München öffnet seine Freibäder. Der Stadturlaub inmitten Münchens kann gelebt werden, auch wenn die Strandbars fehlen. Die schönsten Münchner Freibäder seien hier erwähnt.
Ungererbad
Das Ungererbad in Schwabing präsentiert sich vielseitig. Dabei kommen Sport und Spaß zusammen, sei es im Wasser oder auf Land. Sportlich geht es im Sportbecken mit Sprungturm, auf den Beachvolleyballplätzen oder dem Fußballfeld zu, und erholsam im Wasserbecken mit Rutsche oder auf dem Trampolin. Kinder können sich im Erlebnisbecken und auf dem Abenteuerspielplatz austoben. Und auch Frauen und Familien, die die freie Körperkultur lieben, kommen hier auf ihren Genuss.
Schyrenbad
Das Schyrenbad in Giesing zeigt sich neu und modern. Sport- und freizeitorientierte Edelstahlbecken prägen die Wasserlandschaft. Ein Schwimmerbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche und ein Erlebnisbecken für Kinder sorgen für eine erfrischende Abkühlung. Und auch das Trampolin darf hier nicht fehlen.
Westbad
Das Westbad in Pasing gibt sich erholsam. Erlebnisorientiert kann hier entspannt werden. Sprungtürme, Edelstahlrutschen, Whirlpools, Strömungskanal, Beachvolleyballplätze, Trampolinanlage oder Saunalandschaften erfreuen groß und klein.
Michaelibad
Das Michaelibad in Trudering zeigt sich neu, aber überschaubar. Ein Schwimmerbecken, ein Erlebnisbecken, ein Kinderbecken sowie ein Sprungturm und eine Wasserrutsche lassen Spaß aufkommen. Beachvolleyballplätze und eine Trampolinanlage sorgen für abwechslungsreiche Aktivitäten. Und auch die freie Körperkultur liebenden Besucher finden hier ihren Platz.
Georgenschwaige
Das Georgenschwaige in Schwabing präsentiert sich einfach. Erholsame Stunden werden hier groß geschrieben. Ein Sportbecken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Kindererlebnisbecken laden zum puren Badegenuss ein. Entspannte Tage sind hier garantiert.
Prinzregentenbad
Das Prinzregentenbad in Bogenhausen gibt sich neu und vielfältig. Ein Sportbecken, ein Sprungbecken und ein Wellnessbecken lassen den Badetag genießen. Insbesondere das Wellnessbecken mit Strömungskanal, Unterwasserliegen oder Massagedrüsen haben einen hohen Erlebniswert. Und die Kinder kommen auch in der Kinderspiellandschaft auf ihren Genuss.
Dantebad
Das Dantebad in Nymphenburg zeigt sich modern. Ein Sportbecken, ein Nichtschwimmerbecken, ein Wellnessbecken, ein Kinderbecken und ein Wasserbecken für freie Körperkultur sorgen für eine abwechslungsreiche Wasserlandschaft. Sonnenterassen und Saunaoasen lassen den städtischen Lebensalltag vergessen.
Maria Einsiedel
Das Maria Einsiedel im Sendling präsentiert sich naturbezogen. Die leisen Töne werden hier angeschlagen. Insbesondere der inmitten dieses Freibades fließende Isarkanal lässt natürliche Idylle aufkommen. Wasserbecken, Trampolin und Spielplatz lassen die Seele baumeln. Und auch hier haben die Frauen einen separaten Bereich, in dem sie die freie Körperkultur ausleben können. [...mehr]
Filme vereinen. Filme bewegen. Filme dokumentieren. Das Internationale Dokumentarfilmfestival macht München vom 1. bis 7. Mai zum Nabel der Filmwelt. Denn der Dokumentarfilm scheint seinen Platz in der Filmwelt gefunden zu haben. Und die wahren Geschichten des Lebens finden zunehmend den Zuspruch des Kinopublikums.
Das Internationale Dokumentarfilmfestival ist ein Festival für das Münchener Kinopublikum, das für den künstlerischen Dokumentarfilm begeistert werden soll. In diesem Jahr werden 63 Dokumentarfilme gezeigt. Das internationale Filmprogramm umfasst neben Erstaufführungen, auch weltweit erfolgreiche Dokumentarfilme aus dem letzten Jahr. Und nicht nur den etablierten Filmemachern, sondern auch den Nachwuchskünstlern wird hier eine Plattform gegeben.
Im Kern des Filmfestivals steht der internationale Wettbewerb, der Dokumentarfilme mit dem Dokumentarfilmpreis des Bayerischen Rundfunks und der Telepool auszeichnet. Ebenso werden Dokumentarfilme mit dem Horizonte Preis ausgezeichnet, deren Produktion in ihren Herkunftsländern unter wirtschaftlich und politisch schlechten Bedingungen stehen.
Auch wenn die Sonne lacht, so scheint ein Besuch des Dokumentarfilmfestivals für alle filmliebenden Münchner unausweichlich. Denn der Dokumentarfilm verdient Aufmerksamkeit. [...mehr]
Am 19. Juni ist endlich wieder soweit, dass renovierte BMW Museum in München öffnet seine Tore. Zwar gab es im benachbarten Olympiapark eine Ersatzausstellung, aber sie konnte den gesamten Umfang eines Museums zu keinem Zeitpunkt ersetzen.
Die Bedeutung des Museums ist für das traditionelle Bewusstsein der Münchner unheimlich wichtig, denn kaum eine andere wirtschaftliche Marke ist so eng mit der bayrischen Landeshauptstadt verbunden. Eine Dokumentation über das Wachstum von BMW bis hin zu einer führenden Automarke der Welt ist deshalb unerlässlich, weshalb sich die Verantwortlichen freuen, diese in einem ansprechenden Rahmen präsentieren zu können.
Das Gebäude des Museum ist zur gleichen Zeit entstanden wie der benachbarte Olympiapark. Das architektonische Wunderwerk, welches der Architekt Professor Dr. Karl Schwanzer im Einklang mit dem BMW Hochhaus entworfen hat, ist selbst schon eine Sehenswürdigkeit. Die imposanten Bauprojekte (Olympiapark, BMW-Gelände) hatte zusammen mit den Olympischen Spielen dem Münchner Stellenmarkt einen unglaublichen Schub gegeben, so dass sich das Unternehmen wieder einmal als Segen für Stadt herausstellte.
Knapp 30 Jahre später musste das Museumsgebäude einer aufwendigen Renovierung unterzogen werden, nicht nur um bauliche Erschöpfungen zu beseitigen, sondern auch um technische Anlagen zu verbessern. Das Ergebnis nach knapp drei Jahren Renovierung können die Besucher ab dem 19. Juni wieder in Augenschein nehmen.
Mit etwas mehr als 250.000 Besuchern jährlich gehörte das BMW Museum zu den beliebtesten in München. Man hofft natürlich, dass man nach der Eröffnung diese Zahl weiter steigern kann, so dass auch hier neue Jobs in München geschaffen werden können. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht, denn die Besucher erhalten einen umfassenden Überblick über die 75jährige Geschichte des Unternehmens sowie auch den technischen Entwicklungen in den zurückliegenden Jahrzehnten. [...mehr]







