In der Bezirksinspektion Süd an der Implerstraße hängen nun bereits die Pläne für den Bau der Moschee für Sendling aus. Nun entfacht sich abermals eine hitzige Diskussion.

Moschee © flickr / Brenda Annerl

Für die einen ist es eine Frechheit, für die anderen ein ganz normaler Teil der Globalisierung. Münchens Meinungen über den Bau der Moschee gehen teilweise sehr weit auseinander.

Gegner fordern den Bau der Moschee zu verbieten, während die Gegenseite für mehr Verständnis kämpft.

Dabei kämpfen beide Parteien mit den selben Waffen. Flugblätter mit, “Keine Ghettobildung, keine Zentralmoschee, keine Minarette!” stehen gegen “Keine Fremdenfeindlichkeit in Sendling!”

Dabei ist der Druck von beiden Seiten auf die Behörden relativ hoch, die ein wenig verloren zwischen den Fronten stehen.

Mich persönlich nerven diese Art von Diskussionen immer ein wenig.

Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig mit sinnlosen und unkonstruktiven Bemerkungen ala: “Ihr seit Fremdenfeindlich!” oder “Ihr zerstört unsere Kultur!”    [...mehr]


München Schwabing flickr ©digital_cat

München-Schwabing gehört mittlerweile zu den bekanntesten Stadtteilen in München. Obwohl Schwabing eigentlich schon immer ein Ort der Kultur in München war, wird es von Gästen und Teilen der Bewohner eher als Synonym für das Nachtleben der bayrischen Landeshauptstadt verwendet.

Die erste urkundliche Erwähnung von “Suuapinga”, wie es damals doch hieß, findet sich im 782. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus der kleinen Siedlung immerhin ein Dorf der Milchbauern und Fischer am Rande von München. Die Nähe zur Metropole führte letztendlich dazu, dass man 1890 Schwabing eingemeindete. Die eigentliche Geschichte beginnt aber erst am Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich Firmen wie BMW, Krauss-Maffei und die Deutsche Reichsbahn hier ansiedelten. Da man den Arbeitern und ihren Familien ein entsprechendes Ambiente bieten wollte, schufen die Firmen in Schwabingen Wohnungen in München, die unmittelbar in Arbeitsplatznähe waren. Der bekannte Architekten Theodor Fischer schuf eine Arbeitersiedlung mit hohen Standards, die mit höherer Qualität aufwarten konnte als vergleichbare Viertel anderswo in Deutschland.    [...mehr]


Am St. Jakobsplatz findet an diesem Wochenende (05.-06. Juli ab 10 Uhr) anlässlich des 850. Stadtgeburtstages unter dem Motto “Nachbarn bauen Brücken” ein ganz besonderes Fest statt. Alle am St. Jakobsplatz ansässigen Institutionen feiern hier mit einem gemeinsamen Programm.

Jakobsplatz mit Blick auf Frauenkirche bei Sonnenuntergang/©flickr/Kayne-sanMusik von Klassik bis zu jüdischer Volksmusik wird dem Besucher geboten. Es spielen das Jüdische Orchester Jakobsplatz, der Schwesternabend des Anger Klosters oder Chor und Orchester des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums. Die Tanz und Theatergruppe “Lo-Minor” sowie einem Puppenspiel ” Monsieur Culbuto- 300 Kilogramm geballte Poesie” werden die hoffentlich zahlreichen Besucher in ihren Bann ziehen.

Auf 2400 m² zeigt das Münchner Stadtmuseum ” Typisch München“. Die Ausstellung zeigt die Münchner Stadtgeschichte von ihrer Gründung vor 850 Jahren bis Heute. Das Jüdische Museum präsentiert “Ein gewisses Jüdisches Etwas” - mit zahlreichen Überraschungen.Neue Synagoge am Jakobsplatz in München/©flickr/manuela.martin

Für Kinder, Familien und Erwachsene werden in dieser Zeit viele Führungen und Workshops angeboten. Zum Beispiel “Jüdisches Leben in München” oder Geschichte des St. Jakobsplatzes. Jugendliche erinnern in “Nationalsozialismus in München” aus ihrer Sicht an die finsterste Zeit der Stadt. Ein Spaß für die “Kleinen” wird die mittelalterliche und die hebräische Schreibwerkstadt, sowie die “Schnitzeljagd”.

An handwerklich Interessierte richtet sich “Begegnung in der Kunst” im Orag Haus. Hier stellen zahlreiche Handwerker ihr Kunst vor. Ob Glasmacher, Federkielsticker oder Geigenbauer, es gibt viel zu lernen und zu bestaunen.

Den klangvollen Abschluss dieses Wochenendes macht das Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Alexander Liebreich, mit Christine Schäfer als Solistin im Herbert-Burda-Saal mit einem Klassikkonzert .    [...mehr]


Grillen in Münchens Parks /©flickr/codefuxEin saftiges Steak, eine leckere Bratwurst oder die Vegetarische Variante. Diese kulinarische Sommerbeschäftigung hat viele Anhänger. Am schönsten ist so ein Grillabend mit Freunden an einem lauen Sommerabend im Grünen. Wer keinen Balkon oder Garten sein eigen nennen kann, der geht in den Park. Um hier unangenehme Überraschungen in Form der Polizei oder wütender Anwohner zu vermeiden, ist hier ein kleiner Überblick über Münchens Grillplätze und ihre Regeln.

Isar vom Flaucher bis zur südlichen Stadtgrenze (nördlicher Teil und südlicher Teil)

Westpark (Ostteil und Westteil)

Ostpark

Hirschgarten

Fasaneriesee

Feldmochinger See

Langwieder und Lußsee

Lerchenauer See

Isarinsel Oberföhring

Damit dem ungetrübten Grillspaß nichts im Wege steht, sollten die Grillzonen und ein paar Regeln beachtet werden.

1. Bitte nur auf einem üblichen Holzkohle oder Gasgrill brutzeln und mmer darauf Achten, das die Glut nach dem Schmaus sorgfältig gelöscht wird.

2. Speziell bei längerer Trockenheit auf Funkenflug achten, da sonst ein Feuer droht.

3. Zum Unterhalten des Feuers dürfen keine Anlagen im Park beschädigt werden. Also besser Kohle und Co. mitbringen.

4. Last but not least. Abfälle am besten wieder mitnehmen oder aber wenigstens in die aufgestellten Mülleimer entsorgen. Denn auch andere möchten dort noch ihren Spaß haben.

Ob es nun Würstel oder Steaks sind, wer die Regeln befolgt kann grillen was auch immer er will. Nur schmecken sollte es natürlich.    [...mehr]


Im Englischen Garten ist die Hölle los! Laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung gibt es da wilde Surfer, anarchistische Hunde und gefährliche Freischwimmer. Oder so ähnlich. Deswegen ist der Ort jetzt für kleine Kinder gefährlich.

Ganz schlimm für die Parkverwaltung sind wohl die wilden Surfer, die die Eisbach-Welle reiten. Für alle Nicht-Münchner, hier das obligatorische Youtube-Video von den “krassen” Münchner Surfern.

Da soll es pro Jahr einen Toten geben, der nicht surfen kann und deswegen ertrinkt. Das ist für den Surfsport, äh… vollkommen ungewöhnlich! Weil Surfen immer ungefährlich und risikofrei ist. Deswegen auch die vielen Anhänger, endlich mal ein richtig action- und ereignisloses Hobby gefunden… Surfen an Riesenwellen weltweit ist anscheinend nicht so hart wie die durch eine Bodenschwelle hervorgerufenen Wellen im Münchner Eisbach.

Aus diesen Gründen wollen die Verantwortlichen strikten Leinenzwang, eine Polizeipatrouille, die die “Müllsünder” per Bußgeld abstraft und ebenfalls Bußgelder für die Surfer. Die Bußgelder sollen sich zwischen 15 und 30 Euro bewegen.

Hm. Also, als ich das letzte Mal im Englischen Garten war, waren da eine Menge Menschen, eine Menge Dreck und eine Menge gute Laune.

Wenn man sterbende Surfer verbieten möchte, dann muss man das Surfen verbieten. Weltweit. :P Versucht das mal! Cool wäre ja, wenn die Leute die 15-30 Euro als Eintrittsgeld in den Garten auffassen. Dann stehen die Polizisten am Rand und kassieren die Surfer ab und die können trotzdem surfen!

Diese Lösung aller Probleme wurde Euch von der Münchner Rundschau kostenlos präsentiert!

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Das wohl beliebteste Münchner Open-Air-Kino öffnet am 2. Juli wieder seine Pforten. An der Sehbühne im Westpark wird bei jeglicher Witterung sobald es dunkel wird Kino-Feeling aufkommen.

Projektor © flickr / Roberto Garcia-S

Ab morgen dem 2. Juli werden wieder unzählige Filme unter freiem Himmel vorgeführt. Einlass ist jeweils um 20 Uhr und Filmstart ist, sobald es dunkel ist. Dabei darf man circa mit 21 bis 21:30 rechnen.

Das Spektrum der Filme geht quer durch alle Register, von Klassikern bis zu neueren Filmen und von Aktion bis Komödie.    [...mehr]


Die LMU, die größte Universität Münchens startet ab dem 4. Juli in den Sommer und setzt bei dem Festival auf ein umfangreiches Programm und auf die Freunde des kleinen Geldbeutels.

Partytime © flickr / pasotraspaso

Nicht nur die TU-München kann ein Festival veranstalten, wie das heute beginnende TUNIX-Festival. Auch die LMU läutet mit dem Uni-Sommerfest die heiße Jahreszeit ein.

Dabei ist das Festival auf circa 5000 Besucher ausgerichtet und ist direkt am Uni-Hauptgebäude (Haltestelle Universität).

Den Besucher erwarten auf dem Uni-Sommerfest reichlich Optionen.    [...mehr]


Die Sonne scheint, das Thermometer steigt langsam auf die 30 Grad Marke und das Büro gleicht einer Sauna. Wer möchte da nicht an die Isar, sich sonnen und im kühlen Nass abkühlen.

Bisher gestaltete sich zumindest das Bad in der Isar schwierig. Zu viel Strömung oder niedriger Wasserstand machten allzu oft dem Bad einen Strich durch die Rechnung.

In den Isarauen, in Höhe der Wittelsbacher Brücke, gibt es seit kurzer Zeit einen beruhigten Bereich. Hier wurden die Ufer abgeflacht und einladende Steinstufen für Sonnenanbeter wurden geschaffen und eine Liegewiese lädt zum Picknick ein. Zum Baden wurde extra ein mit Kiesbänken und Inseln versehener beruhigter Seitenarm geflutet.

Dieses Gesamte Projekt dient vorrangig dem Hochwasserschutz. Das Baureferat der Landeshauptstadt München lies diesen Bereich renaturieren und ausbauen um neue Flutungsräume bei Hochwasser zu schaffen. Gelungen ist ihr in jedem Fall ein schönes Erholungsgebiet, welches zum Badespaß für jedermann lockt.

Auch wenn es vieler Münchner sich sehnlichst wünschen, auch am neuen Seitenarm wird es keine Strandbar geben. Aber da die Isar nicht eben die Temperaturen der Karibik erreicht, können auch mitgebrachte Getränke sehr gut gekühlt werden.

Fazit: Auch ohne Strandbar, der neue Isararm ist ein Gewinn für die Stadt und ihre Bürger.

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Oliver Shanti ist in Hamburg geboren, 59 Jahre alt und extrem übergewichtig. Zusätzlich ist er Millionär, hatte Erfolg mit esoterischen Platten und lebt seit 20 Jahren in Portugal. Außerdem wird seit sechs Jahren per Haftbefehl nach ihm gefahndet.

Die Vorwürfe: Shanti soll Anführer einer Sekte sein, die vor allem alleinerziehende Frauen als Mitglieder hat. Über die wäre der Guru dann an die Kinder herangekommen.

So wird ihm Kindesmissbrauch in mehreren Fällen vorgeworfen, das Alter der Opfer wird auf 7-16 Jahre eingeschätzt. Nach Ausschreibung der Fahndung tauchte er unter, jetzt wurde Shanti in Lissabon gefasst.

Traurig, dass ein Sohn der Stadt Hamburg solches Zeug im Ausland anstellt. In Portugal gab sich Shanti offenbar als großen Wohltäter aus, spendete Rollstühle und half kranken Menschen. Verständnis hin oder her - bei Kindern hört der Spaß auf! Hoffen wir mal, dass er seine gerechte Strafe bekommt.

Quelle: Abendblatt   , Süddeutsche


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Idyllisch in die Isarauen gebettet, lädt der Tierpark Hellabrunn Groß und Klein auf eine Reise der besonderen Art ein.Elefant mit Jungem im Tierpark Hellabrunn/©flickr/Harald HAEUSLER

Nach mehreren gescheiterten Versuchen der Haltung exotischer Tiere wurde am 01.August 1911 der Tierpark Hellabrunn eröffnet. Hier wurde auch das erste beheizte Elefantenhaus errichtet. Die Geschichte des Zoos ist durchwachse. Den 1. Weltkrieg überlebte der Zoo nur knapp. 1922 wurden jedoch alle Tiere samt Inventar verkauft.

1928 öffnete der Zoo unter Leitung von Heinz Heck endlich wieder seine Tore und wurde durch die Gründung der “Münchener Tierpark Hellabrunn AG” nun auch finanziell stabiler.

Der Tierpark war 1911 einer der ersten Geo-Zoos der Welt. Der Geo-Zoo vermittelt dem Besucher das Gefühl hautnah dabei zu sein. An einem Tag im Zoo kann man von den Steppen Afrikas über die wilde Natur der Alpen bis hin zum tiefsten Ozean wandern. Hier werden Tiere in ihrer natürlichen Gruppendynamik gezeigt. Keine Gitter stören das Bild des Besuchers. Lediglich Wassergräben oder Glasscheiben halten die Tiere von ihm getrennt. Die Tiere können ihr natürliches Verhalten ausleben, auf großzügigen Geländen mit niedriger Anzahl der Tiere wird so der Stressfaktor für die Tiere gesenkt. Dies beweisen auch die Nachwuchszahlen, denn jedes Jahr werden hier etliche Jungtiere der VerschiedenstenPelikane im Tierpark Hellabrunn/©flickr/Woodpeckar Gattungen geboren und bereichern den Zoo in ihrer Unbedarftheit

Für die Unterhaltung ist auch gesorgt, täglich finden zu bestimmten Zeiten Fütterungen der Tiere statt. Dies ist ein Spaß für jung und alt. Wenn die Seelöwen ihre Kunsttücke zeigen oder die kleinsten bei der Fütterung der Pelikane selbst anpacken dürfen.

Nun auf zum Tierpark Hellabrunn. Egal ob Einheimischer oder Besuche…Einen besuch ist der Tierpark allemal wert. Und die jüngsten Zoo-Bewohner warten schon gespannt.

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