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Das Sommer-Tollwood findet wieder im Olympiapark Süd vom 26. Juni bis zum 20. Juli statt und bietet ein weiteres mal ein umfangreiches Kulturprogramm. Das Tollwood jährt sich damit zum 20. mal und es gibt wieder allerhand zu sehen.
Wer in München wohnt und das Tollwood noch nicht besucht hat, hat demnächst wieder die Chance dazu. Das Sommer-Tollwood findet vom 26. Juni bis zum 20. Juli 2008 im Olympiapark Süd statt. Mittlerweile hat das Tollwood aber so eine große Dimension erreicht, dass sich das Programm natürlich weit über die Münchner Stadtgrenzen hinaus orientiert.
Und wer einen Blick in das Programm wirft, wird schnell feststellen, dass dieses Festival nicht viele Wünsche offen lässt. [...mehr]
„Wir wollen München in allen Facetten zeigen, natürlich die schönen Seiten, aber auch die widersprüchlichen, fragwürdigen, fürchterlichen (Seiten).“ Diesen Leitgedanken, so erklärt Thomas Weidner, trägt die neue Dauerausstellung „Typisch München!“, die am 06. Juni 2008 im Münchener Stadtmuseum eröffnet wird. Dabei stimmt das Stadtmuseum mit seiner Ausstellung „Typisch München!“ auf das städtische Jubiläum ein. Denn 850 Jahre München werden am 14. Juni begangen.
„Typisch München!“ präsentiert ein historisches München. In drei Etagen werden die besten Werke aus dem Bestand des Stadtmuseums ausgestellt, die die kulturelle Geschichte Münchens von der Gründungszeit bis zur heutigen Zeit reflektieren. Graphiken, Gemälde, Skulpturen, Mode, Fotografien und Musik machen unteren anderem München im seinem Wandel der Zeit transparent und lebendig. Dabei werden die ausgestellten Werke immer in ihrem stadthistorischen und kulturgeschichtlichen Kontext präsentiert. Insgesamt ist die Geschichte Münchens in fünf Epochen unterteilt, die sich auf einer Ausstellungsfläche von 2.400 Quadratmetern betrachten lassen.
„Typisch München!“ geht über das offizielle Stadtjubiläum hinaus. Denn diese Ausstellung zeigt die geschichtliche Entwicklung Münchens, die einen festen Bestand im kulturellen Programm einnehmen kann.
Münchener Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München [...mehr]
Im Jahr 1158 begann das Herz von München hier zu schlagen – in der Altstadt der Weltmetropole. Sie ist trotz des ständigen Wachstums noch immer das politische und kulturelle Zentrum von München geblieben und wird es vermutlich auch in den nächsten Jahrzehnten immer bleiben.
Der Sachsenherzog Heinrich dem Löwen überreichte im Jahr 1158 die Urkunde mit den Stadtrechten an die Siedlung München, die nun als eigenständige Stadt mit eigener Münzprägung agieren durfte. Schon damals war der Marienplatz, wenn auch nicht so pompös, der Mittelpunkt der Stadt. An der Kreuzung zweier Handelsstraßen gelegen entwickelte sich München immer mehr zum Zentrum Bayerns.
Noch heute ist ein Spaziergang durch die Altstadt eine Zeitreise durch die Geschichte Münchens. Die Frauenkirche, die ehemals königliche Residenz, das Bayerisches Staatstheater sowie zahlreiche Sammlungen, Theater, Museen und Konzertsäle sind nur eine kleine Auswahl dessen, was in der Altstadt anzutreffen ist. Diese enge Aneinanderreihung von populären
Bauten auf engen Raum hat sicherlich zum exklusiven Ruf Münchens beigetragen und wen wundert es da, dass dort die teuersten Immobilien in München beheimatet sind.
Aber ihrem Ruf wird die Altstadt im vollsten Umfang gerecht. Die wunderschönen Bauten konnten zum Glück bisher für die Nachwelt erhalten werden und dokumentieren jeweils ein besondere Epoche in der Geschichte, so lassen sich schon anhand der Bauwerke auch die Fortschritte der Architektur erkennen.
Für einen sonntäglichen Spaziergang ist die Münchner Altstadt immer zu empfehlen. [...mehr]
Die ersten Sonnenstrahlen und frühlingshaften Temperaturen am vergangenen Wochenende haben Appetit auf mehr gemacht. So wandelten gleich Tausende von Spaziergänger durch die Gärten der bayrischen Landeshauptstadt, um die Natur beim Erwachen aus dem Winterschlaf zu beobachten.
Der berühmteste Vertreter der schönen Gärten unter den Sehenswürdigkeiten in München ist ohne Zweifel der Englische
Garten, aber im Schatten des berühmten Bruders existieren wahre Schönheiten. Ein Beispiel hierfür ist der Riemer Park, der auf dem ehemaligen Flughafengelände von München-Riem errichtet wurde.
Acht Jahre hat die gesamte Gestaltung des Gartens in Anspruch genommen, der im Jahr 2005 Gastgeber der Bundesgartenschau gewesen ist. Den Ideen- und Realisierungswettbewerb hatte der französische Landschaftsarchitekt Gilles Vexlard 1995, so dass seine Pläne letztendlich umgesetzt wurden. Es entstand ein öffentlicher Garten mit gradlinigen Strukturen und rasterartigen Flächen, die dem Park eine leichte Übersicht, aber den sehr starken Eindruck von Künstlichkeit verschaffen. Der Riemer See mit einer Größe von zehn Hektar wurde eindrucksvoll in das Gesamtbild des Parks integriert. Neben der Funktion als öffentlicher Garten erfüllt der Riemer Park auch die als Frischluftschneise, was wiederum den Menschen in der Messestadt zu Gute kommt.
Gerade jetzt im Frühling eignet sich der Park wunderbar für den sonntäglichen Spaziergang, den man in einem Restaurant oder Cafe gemütlich beschließen kann. Mit etwas Sonne lassen sich hier wunderschöne Stunden verbringen. [...mehr]
Das Deutsche Museum in München, das Deutsche Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik oder einfach nur das Technikmuseum - unter welchem Namen die Institution in Sachen Zeitgeschichte auch bekannt ist, sie ist und bleibt eins der besten Museen Deutschlands.
Das 1903 gegründete Museum feierte vor vier Jahren sein 100jähriges Bestehen und alle Zeichen deuten darauf hin, dass das alte Gebäude auf der Museumsinsel uns noch lange erhalten bleiben wird. Erst kürzlich ist auf der Theresienhöhe ein Zweigmuseum mit dem klangvollen Namen “Verkehrszentrum” errichtet worden. Hauptattraktion bleibt natürlich das Technikmuseum selbst.
Das Angebot ist dabei vielfältig: Dem Besucher bieten sich 8 ständige Ausstellungen, darunter zu Themen wie Naturwissenschaft, Energie und Kommunikation. Besonders beeindruckend ist die Technik-Ausstellung mit den lebensgroßen Flugzeugmodellen. Die Austellungen bieten neben Objekten zum Staunen sehr viel Information, die in verschiedenen Medien präsentiert wird.
Zusätzlich finden Sonderaustellungen statt. Zur Zeit sind das eine Fotoaustellung zum Thema “Museum”, und eine Austellung von Maschinenbüchern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Angeschlossen sind außerdem Sammlungen und eine ordentliche Bibliothek. Mit 1,4 Millionen Besuchern im Jahr ist das Deutsche Museum in München das meistbesuchte Museum in Deutschland, mit 28.000 ausgestellten Objekten sogar das größte Naturwissenschafts-Museum der Welt.
Wem diese Fakten zu trocken klingen, lasst Euch nicht abschrecken! Solange man sich nicht gerade einen der überfüllten Sonntage aussucht, ist das Museum sowohl beeindruckend, als auch informativ. Kein Vergleich zu vielen anderen Museen, die durch teilweise unsachliche Austellungen mit maximaler Wirkung auf Kundenfang gehen wollen.
Hier wird Kultur noch anständig zelebriert, das mutet vielleicht teilweise etwas spießig an, aber genau so stelle ich mir ein Museum vor. Groß, mächtig und gut informiert. Das Deutsche Museum in München ist deswegen neben dem Technikmuseum in Berlin mein persönlicher Favorit.
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Die Geschichte der bayrischen Landeshauptstadt ist eng verbunden mit jener des Marienplatzes, denn seit der Gründung Münchens im Jahr 1158 schlägt das Herz der Metropole hier. Egal welche Festivitäten in München veranstaltet werden, die Feierlichkeiten finden ihren Höhepunkt auf dem Marienplatz. Jede Trophäe, die der FC Bayern München jemals errang, wurde lautstark auf dem einstigen Marktplatz bejubelt.
Wie kaum ein anderer Platz in einer anderen Stadt in Deutschland bildet der Marienplatz das Zentrum von München. Hier treffen die Nord-Süd-Achse, ausgehend vom Isartor bis hin zum Karlstor, und die Ost-West-Achse, vom Sendlinger Tor bis zum einstigen Schwabinger Tor, aufeinander. Begrenzt wird der 100 Meter lange und etwas über 50 Meter breite Platz im Norden vom Neuen Rathaus und im Osten vom Alten Rathaus. Die Begrenzung an der West- und Südseite besteht aus Kaufhäusern, Wohneinheiten und gastronomischen Einrichtungen.
Der einstige Marktplatz hieß während des Mittelalters ursprünglich „Schrannenplatz“, weil hier hauptsächlich Getreide seine Abnehmer fand. Erst nach der Verlegung des Getreidemarktes erhielt er im Jahr 1854 seinen heutigen Namen. Als Sehenswürdigkeiten auf dem Marienplatz gelten die Mariensäule, die zum Dank für die Verschonung Münchens während des 30jährigen Krieges errichtet wurde, der Neue und Alte Rathaus, der Fischbrunnen und das Thomass-Eck.
Traditionelle Veranstaltungen sind neben den Meisterfeiern des FC Bayern der Schäfflertanz, der alle sieben Jahre durch die Zunftmitglieder der Holzgefäßbauer aufgeführt wird, das Glockenspiel vom Neuen Rathaus und der alljährliche Christkindlmarkt. Für den bayrischen Weihnachtmarkt wird immer mit historischen Bildern des Marienplatzes in Münchner Kleinanzeigen geworben.
Heute ist der Marienplatz eine ausschließlich verkehrsberuhigte Zone und es wird sehr viel zum Erhalt des Münchner Herzens beigetragen. Sämtliche Gebäude sowie Sehenswürdigkeiten des Marienplatzes stehen inzwischen unter Denkmalschutz. [...mehr]
München und Bier – das gehört doch irgendwie zusammen. Sechs ansässige Brauereien, das Hofbräuhaus und das Oktoberfest festigen diese Ansicht im Detail. Angesichts dieser Tatsache darf ein Museum mit den Themen Oktoberfest und Bier in München natürlich nicht fehlen.
Während der zurückliegenden „Langen Nacht der Museen“ in München war das kleine Museum eines der beliebtesten Anlaufpunkte für die Besucher. Angefangen von der Geschichte des Bier während der Völkerwanderung, über das Deutsche Reinheitsgebot, bis hin zum heutigen Oktoberfest ist hier alles ordnungsgemäß dokumentiert worden.
Die Geschichte des Bieres beginnt schon im alten Ägypten 1.700 v.Chr., als man selbst den Toten das Getränk für die Reise ins Totenreich mit auf dem Weg gab. In fast allen Zeitepochen finden sich Hinweise auf das süffige Getränk, das sich im Mittelalter sogar zum Hauptnahrungsmittel aufschwang. Mit dem Reinheitsgebot von 1516 wurde in Deutschland ein Novum geschaffen, das seinesgleichen in der Welt sucht. Selbst ausländische Exportbiere orientieren sich auf dem deutschen Markt an dieser Vorgabe, schon aus Angst, im Land des Bieres nicht bestehen zu können. Garniert mit netten Anekdoten wird auf lebhafte Art und Weise die Geschichte des Bieres den Besucher näher gebracht.
Das Oktoberfest hat ebenso einen festen Platz im Museum gefunden. Das größte Volksfest der Welt, das seit der Hochzeit von König Ludwig I. mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen existiert, lockt jedes Jahr Millionen von Besucher in die bayrische Landeshauptstadt. Selbst in Deutschland pilgern Scharen von Biergenießern nach München, um mindestens einmal dabei gewesen zu sein. Besonders die audio-visuelle Demonstration zum Thema Oktoberfest wird von Besuchern gerne genutzt, um sich über die Entwicklung vom Nationalfest zum größten Volksfest der Welt zu informieren.
Die Faszination von Bier und Oktoberfest wird auch in den kommenden Jahrzehnten nicht enden, weshalb das Museum eines der besonderen Sehenswürdigkeiten von München bleiben wird und im Reiseführer München immer seinen Platz finden wird. Der Besuch des Bier- und Oktoberfestmuseums ist äußerst unterhaltsam und kann am Ende mit einem Besuch der hier ansässigen Bierstube abgerundet werden. [...mehr]









