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Der Stachus ist der Karlsplatz in München, jedenfalls wird er von den Münchnern umgangssprachlich so genannt. Der Name dieses beliebten und hoch frequentierten Platzes stammt von dem Gastwirt Eustachius Föderl. Dieser betrieb nämlich seit 1755, an diesem Platz in München, eine Gaststätte mit Biergarten, die sich Stachusgarten nannte.

Der offizielle Name Karlsplatz hingegen stammt von dem Kurfürsten Karl Theodor, welcher eine Stadterweiterung anregte. Der Kurfürst aus der Pfalz war jedoch sehr unbeliebt bei den Münchnern, so dass man den Namen Stachus bevorzugt verwendet. Zudem galt der Stachus als einer der verkehrsreichsten Plätze Europas.

Stachus - Der Karlsplatz in München©flickr/dustpuppy

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Das Hackenviertel liegt im Dreieck zwischen Karlsplatz, Marienplatz und Sendlinger Tor. Das Viertel war einst Heimat von bedeutenden Künstlern und ist heute die Nummer 1, wenn es um Tradition und Ursprünglichkeit Münchner Lebensweise  geht.

Im Herzen Münchens liegt das Hackenviertel nur einen Katzensprung von den großen Einkaufboulevards entfernt und verzaubert mit dem Charme alter Fassaden und einer Vielfalt an Traditionsgeschäften.

hackenviertel-munchen-hackerhaus ©flickr MontyPython

Hackenviertel in der Münchner Altstadt

Das Hackenviertel ist das südwestliche Viertel der Münchner Altstadt. Zwischen Sendlinger- und Neuhauser (Karls-) Tor gelegen, wird das Hackenviertel von der Rosen,  Sendlinger-, Kaufinger- und Neuhauser Straße begrenzt und bietet Antiquitätengeschäfte, modernes Design, Mode und Möbel und viel Kunst und Kreatives.

Das Hackenviertel ist ohne Zweifel eine Sehenswürdigkeit Münchens in der es viel zu entdecken gibt. Verwinkelte Gassen, verträumte Ecken, versteckte Innenhöfe und alteingesessene Fachgeschäfte    [...mehr]


Olaf Nicolai setzt sich in seinen Arbeiten mit der Produktion von Kultur auseinander und inszeniert das Gegenspiel von Kunst und Natur in seinen Arbeiten. Dabei bedient er sich der deutsche Künstler verschiedener Medien. Nach seinen Vorgängern Olaf Metzel und Benjamin Bergmann gestaltet Nicolai vom 02.10.2009 bis 15.08.2010 das Ostfoyer der Pinakothek der Moderne.

Olaf Nicolai Ausstellung in der Pinakothek der Moderne ©Flickr.com/Pachango

Olaf Nicolai

Die Olaf  Nicolai Ausstellung im Ostfoyer der Pinakothek der Moderne zeigt vom 02.10.2009 bis 15.08.2010 eine ortsspizifische Arbeit des international anerkannten Künstlers.
In seinen Werken, mit denen er schon Erfolge bei der Documenta X und der Biennale 49 und 51 in Venedig feierte, geht es ihm darum Widersprüche und Eingreifen von Kapitalismus und Wirtschaft in das soziale Leben darzustellen. Er bedient sich dabei verschiedener Medien und Materialien und setzt z.B., ähnlich wie schon Andy Warhol, oft das Mittel der Vervielfältigung und Massenproduktion von Kunst ein und stellt in Bildern Situationen aus der Werbung, sowie vergrößerte Gebrauchsgegenstände dar. Außerdem stellt er  Natur und die Kunst in Verhältnis zueinander, indem er natürlich Elemente wie Tiere, Geräusche, Wald und Bäume mit künstlichen Mitteln realisiert.

Ausstellung in der Pinakothek der Moderne

Der studierte Literaturwissenschaftler Olaf Nicolai wuchs in Chemnitz auf und lebt und arbeitet heute in Berlin-Prenzlauer Berg.    [...mehr]


Das Angerviertel im Südosten der Münchener Altstadt galt lange Zeit als Stadtbrache. Trist und grau wurde der Oberanger mit seiner breiten Fahrbahn allenfalls als schnelle Zufahrtsstraße zur Innenstadt genutzt. Seit 2008 wird die Gegend zwischen Rindermarkt und Sendlinger Tor neu belebt.
Das Angerviertel, eins der vier Viertel des Münchener Bezirks Altstadt-Lehel, entlang des Oberangers hatte lange Zeit nicht viel mehr zu bieten als jede Menge Verkehr, Parkhäuser und öde Gebäudefassaden aus den 60er Jahren. Bekannt war die breite Straße allenfalls für den Sitz der SPD-Parteizentrale. Doch seit kurzer Zeit entsteht aus dem Schandfleck im Schatten der Sendlinger Straße ein neues Vorzeigequartier, das auch für Touristen attraktiv ist.

Das Angerviertel und seine Geschichte

Der Begriff „Anger“, nachdem das Gebiet um den heutigen St.-Jakobs-Platz benannt wurde, beschrieb im Mittelhochdeutschen ein unbewirtschaftetes Stück Ackerland, das gemeinschaftlich, z.B. für den Rindermarkt, genutzt wurde. 1888 entstand hier im alten Zeughaus das Münchener Stadtmuseum. Als Wohnquartier spielte das im Jahre 1508 erstmals urkundlich erwähnte Viertel nie eine große Bedeutung. Die Grundstückspreise waren hier in ganz München am günstigsten, da die Brachfläche von Bächen durchzogen war, die als Kanal und Müllabfuhr benutzt wurden. Allemal Händler und ein paar handwerkliche Betriebe ließen sich hier neben städtischen Einrichtungen wie der Feuerwehr nieder.

Wiederbelebung der Stadtbrache entlang des Oberangers

Nach den Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg erholte sich das Angerviertel lange nicht.
Mit der Errichtung des Jüdischen Zentrums Jakobsplatz, zu dem das neue Jüdische Museum, die Hauptsynagoge „Ohel Jakob“ sowie ein Kultur- und Gemeindezentrum gehören, erfuhr auch das Viertel eine Neubelebung.    [...mehr]


Bald ist es wieder soweit. Die Lange Nacht der Museen 2009 in München findet wieder statt. Für alle Museumsfans ein Muss. Man bezahlt nur einmal Eintritt und kann etliche Museen Münchens in nur einer Nacht besichtigen.

Die  Lange Nacht der Museen 2009 war in Berlin ein Erfolg und wird es auch bei uns wieder werden. Diesmal wird die Münchner Museumsnacht am Samstag, den 17. Oktober, von 19 Uhr bis 2 Uhr morgens stattfinden. Hier gibt es für Groß und Klein etwas zu sehen. Nachtschwärmer und Museumsfreunde vereinigt Euch :)

Lange Nacht der Museen 2009©flickr/Johannes Meyer

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Das erst kürzlich renovierte gut 100 Jahre alte Glockenspiel Münchens spielt laut dem „Münchner Merkur“ statt einem zweigestrichenen „C“ ein „Cis“ und malträtiert Touristen und Münchner mit schauerlichen Dissonanzen. Die 32 lebensgroßen Figuren lassen sich regelmäßig von den Besuchern bestaunen.

Das Glockenspiel ist ein Touristenmagnet in der Hauptstadt Bayerns.  Besonders der in 85 Metern Höhe gelegene Spielerker im Rathausturm ist ein großer  Anziehungspunkt für Touristen. Zu sehen ist die Darstellung der Vermählung von Herzog Wilhelm V. mit Renata von Lothringen im Jahr 1568 und der Schäfflertanz. Sein Ursprung geht auf die Pestjahre zwischen 1515 und 1517 zurück. Insgesamt 43 Glocken erklingen in jahreszeitlich wechselnden Melodien.


munchner-glockenspiel ©flickr / craigemorsels

Falsches Spiel des Münchner Glockenspiels

Die Sanierung des Glockenspiels vor zwei Jahren kostete 750.000 Euro, dennoch wurde der Sehenswürdigkeit auf dem Marienplatz jetzt von Musikern ein falscher Ton zugeschrieben.
Die beiden Glockenspiel-Musikanten Stefan Duschl und Rainer Kühne vermuten, dass bei der Sanierung etwas schief gegangen ist. Ihrer Meinung nach sind damals mindestens zwei Töne vertauscht worden, sodass anstelle eines zweigestrichenen „C“ ein „Cis“ gespielt wird.

Dissonanzen bei Münchner Glockenspiel

Vier mal am Tag erklingt die Schäfflertanz-Begleitung von dem hoch über dem historischen Marktplatz Münchens thronenden Glockenspiel. Besonders dieses Paradestück hört sich furchtbar daneben an. Der Hinweis auf die falschen Töne der beiden Musikanten ist nicht der erste.

Bereits vor gut einem Jahr machte ein südtiroler Musiker die Stadt auf die peinlichen Missklänge aufmerksam, der aber im Reich der Stille tatenlos verhallte. Das nicht geübte Ohr scheint indes die falschen Töne nicht zu stören oder nicht zu interessieren, obwohl der falsche Ton vierzig Mal bei jeder Vorstellung angespielt wird.

Misstöne des Münchner Glockenspiels

“Seit der Sanierung hat sich bei uns niemand über falsche Töne beschwert”, so Jürgen Marek, der Sprecher des Baureferats zum “Münchner Merkur”. Er versicherte aber den Hinweisen nachzugehen und sieht Erklärungsbedarf. Schuld an den vergeigten Tönen soll eine holländische Firma sein, die einzelne Teile der Original-Mechanik von 1908 vertauscht habe. So sollen anfänglich sogar bis zu zehn Töne nicht gestimmt haben.    [...mehr]


Das Sendlinger Tor in München ist das südliche Stadttor der historischen Altstadt in München und neben dem Karlstor und Isartor eines der drei erhalten gebliebenen Stadttore der weitgehend verschwundenen Stadtbefestigung. An dieser Stelle verlässt man in Nord-Süd Richtung die Altstadt von München.

Das Sendlinger Tor liegt im sogenannten Hackenviertel am südlichen Ende der Sendlinger Straße, an der Hausnummer 49 um genau zu sein. Das Stadttor ist Namensgeber für den vor ihm liegenden Sendlinger-Tor-Platz und trennt die Altstadt von der Isarvorstadt.

Im Rahmen der großen Stadterweiterung durch Ludwig den Bayern entstand 1285 bis 1347 eine zweite Stadtbefestigung, in deren Rahmen das Sendlinger Tor 1318 errichtet wurde. Die ursprünglich nur aus dem Mittelturm bestehende Wehranlage wurde im Jahr 1420 um die beiden Flankentürme ergänzt und sind in ihrem Aussehen typisch für den Charakter der Münchener Stadttore.    [...mehr]


Die Verdi Nacht 2009 in München verspricht große Unterhaltung. Für all diejenigen, die die Oper kennen und lieben, ist die Verdi Nacht in München ein Muss. Ob „Aida“,“Nabucco” oder „Rigoletto“ und “La Traviata”. Erleben Sie den dieses einzigartige Opernerlebnis.

Giuseppe Verdi hat von 1813 bis 1901 gelebt und gewirkt. Er verfasste im Laufe seines Lebens mehr als 20 Opern. Deshalb gilt er als König der Oper. Seine nahezu genialen Musikstücke begeistern Opernfans auf der ganzen Welt. Über 50 Jahre war er tonangebend in dem Genre. Klassik in München live erleben.

Verdi Nacht 2009 in München©flickr by Allie Caulfield



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Am 12. Oktober 2009 startet im Münchener Haus der Kunst die Ausstellung „So sorry“ des chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei, der als wichtigster Vertreter der zeitgenössischen Kunst gilt. Seit er auf der documenta XII mit seinem Werk „Fairytale“, für das er die Reise von 1001 Landsleuten zur documenta dokumentierte,  und der Installation „Template“ das Publikum auf sich aufmerksam machte, ist er auch in Deutschland und Europa ein Begriff.

Nun wird der chinesische Künstler, der auch als Architekt tätig ist und als Gesellschaftskritiker äußerst mutiger Worte bekannt, in München „So sorry“ präsentieren: Installationen, modifizierte Artefakte und Performances werden wohl das komplette Haus für sich einnehmen.

Ai Weiwei versucht, durch die Kombination von    [...mehr]


Am 21. Mai wird das Museum Brandhorst eröffnet. Zu sehen gibt es in erster Linie Werke der Moderne aus der Sammlung von Udo und Anette Brandhorst. Hier spiegelt sich vor allem auch die künstlerische Entwicklung sehr gut wieder.

Am 21. Mai ist es so weit. Das Museum Brandhorst, das seinen Namen den Besitzern der Sammlung, Udo und Anette Brandhorst verdankt öffnet seine Pforten. Vom 21. bis zum 24. Mai kann man die sehr interessante Sammlung sogar bei freiem Eintritt besichtigen.    [...mehr]


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