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Ab dem 18. September ist es wieder soweit, und die Wies’n werden wieder einmal eröffnet. Das 177. Oktoberfest 2010 wird dann bis zum 04. Oktober Besucher aus aller Welt nach München locken. Traditionsbewusste und Interessierte können sich bereits seit dem 09. Juli auf das größte Volksfest der Welt einstimmen – ganz kulturell in der Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″.

Die Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″ im Münchner Stadtmuseum begleitet das Fest- und Jubiläumsjahr 2010 ganz offiziell und beleuchtet die 200jährige Geschichte des Oktoberfestes. Das erste Oktoberfest wurde 1810 anlässlich der Hochzeit des bayrischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen gefeiert. Seitdem wird es regelmäßig auf der Theresienwiese, oder auch Wies’n, gefeiert und lockt internationales Publikum nach Deutschland.

Die Ausstellung zeichnet nach wie sich der Charakter des Festes verändert hat – vom bayrischen Nationalfest zum größten Bierfest der Welt mit bayrischem Image. Dabei wird der Kontrast zwischen dem schrillen, hektischen Wies’n-Wahnsinn der heutigen Zeit und der andächtigen Feierlichkeit der Jahre 1810-1913 deutlich, die während der Anwesenheit des bayrischen Königshauses herrschte.

Das Münchner Stadtmuseum präsentiert aus seiner umfangreichen Sammlung viele Objekte, die direkt am Geschehen beteiligt waren, sogar aktuelle Exponate wie z. B. T-Shirts einer italienischen Männergruppe. Zu sehen sind aber auch das älteste Bierfass Münchens, Steinzeug-Bierkrüge und alte Plakate.

Mehr Informationen zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum inklusive einer Bildergalerie und dem Rahmenprogramm, das neben einer Vortragsreihe zum Oktoberfest auch Filmabende und einen Flohmarkt beinhaltet, finden Sie hier.

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

Öffnungszeiten der Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″ und Führungen
Di 10-21h
Mi-So 10-18h
Führungen dienstags und donnerstags 19h

Eintritt 6€, ermäßigt 3€, Familienkarte 9€    [...mehr]


Noch bis 26. September 2010 ist im Lenbachhaus in München die Ausstellung “Der Blaue Reiter. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Lenbachhaus – Ein Tanz in Farben“ zu sehen.

Erstmals werden innerhalb einer Ausstellung zusammenfassend Aquarelle, Druckgraphiken und Zeichnungen präsentiert. Unter den gezeigten Bildern befinden sich Werke von Albert Bloch, Heinrich Campendonk, Robert Delaunay, Alexej Jawlensky, Eugen von Kahler, Paul Klee, Else Lasker-Schüler, August Macke, Franz Marc, Alexander Sacharoff, Eugen Schiemann und Marianne von Werefkin – teils werden sie zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die insgesamt 130 Blätter werden durch eine Auswahl von je 50 der besten Aquarelle und Zecihnungen von Wassily Kandindsky und Gabriele Münter, sowie 20 Originalgraphiken von Alfred Kubin ergänzt.

Das Lenbachhaus besitzt von Kandinsky, Münter und Kubin umfangreiche Bestände, von denen einige Teile bereits in verschiedenen Ausstellungen und Bestandskatalogen publiziert wurden. In der aktuellen Ausstellung, die bereits seit dem 19. Juni 2010 läuft, konzentrieren sich die gezeigten Werke auf die Zeit des “Blauen Reiters“.

In der Ausstellung werden für den Betrachter neue Bezüge offenbar, etwa zwischen den Holzschnitten “Geburt der Pferde” oder “Springende Pferdchen” von Franz Marc und den dynamischen Reiterdarstellungen der Aquarelle Wassily Kandinskys, oder zwischen den farbfunkelnden Postkarten von Franz Marc und Else Lasker-Schülers Prinz Jussuf-Illustrationen, oder auch zwischen den strahlenden Aquarellen von August Macke und Paul Klee, wie Gartentor in Tunis und Föhn im Marc’schen Garten.

Zur Website vom Lenbachhaus gelangen Sie hier.

Der Blaue Reiter. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Lenbachhaus – Ein Tanz in Farben.
19.06.-26.09.2010

Lenbachhaus
Luisenstraße 33
80333 München

Eintritt und Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr
8 Euro, ermäßigt 4 Euro    [...mehr]


Hofer der Stadtwirt befindet sich im ältesten Bürgerhaus in München. Hier können die Gäste nicht nur Essen und Trinken, sondern auch in das Mittelalter abtauchen.

Hofer der Stadtwirt sanfamedia.com ©Flickr

Hofer der Stadtwirt gehört zum historischen Kern der Alstadt und verbindet Herzlichkeit mit Traditionen. Die Anfänge des denkmalgeschützten Gebäudes reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit diente es einer Patrizierfamilie als Wohnsitz. Von 1550 bis 1612 wurde das Anwesen von der Stadtschreiberei und der Isargoldwäscherei genutzt. Zu gleichen Zeit war auch der Weinstadl im Kellergwölbe untergebracht. Hier wurden bis 1809 Weine aus dem In- und Ausland gelagert und verzollt. In den 1950er Jahren wurde im Keller und später im Erdgeschoss ein Weinrestaurant eröffnet. Seit 2002 steht es unter der Leitung des Hofer-Teams.    [...mehr]


Michael Schmidt gehört zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands und verschaffte sich insbesondere durch seine sozialkritischen Schwarz-Weißfotografien einen Namen innerhalb der Szene. Bis zum 22. August 2010 können nun seine Werke in dem Münchner Haus der Kunst betrachtet werden.

Grau als Farbe - Michael Schmidt zu Besuch in München

Michael Schmidt ist wahrscheinlich die Personifikation eines Künstlers. Der autodidakte Fotograf schafft es immer wieder durch seine sozialkritischen, durch außergewöhnliche Ästhetik bestechenden Fotografien seine Betrachter zu berühren. In der Ausstellung “Grau als Farbe” können sich nun alle, die den Weg in das Münchner “Haus der Kunst” auf sich nehmen, von seiner Kunst ein eigenes Bild machen.

Michael Schmidt, der im Jahre 1945 in Berlin geboren wurde, besticht insbesondere durch seinen einmaligen dokumentarischen Stil. Er verfälscht die Aussagen des Motivs nicht durch übertriebene Inszenierung, sonder setzt auf die realistische, ausdrucksstarke, vor allem aber authentische Darstellung.

Grau als Farbe - Was kann man da sehen?

Die Ausstellung “Grau als Farbe” zeigt insgesamt an die 400 Werke Schmidts. Kennzeichnend für Michael Schmidts Arbeiten sind, das sie alle analog, in Schwarz – Weiß fotografiert wurden. Der Ausstellungstitel Grau als Farbe spiegelt somit den Facettenreichtum innerhalb seines farblichen Spielraums wieder.

Die Ausstellung “Grau als Farbe” von Michael Schmidt kann vom 21.5.-22.8.2010 in dem Haus der Kunst in München besucht werden. Eine Sehenswürdigkeit der Extraklasse, die sich keiner entgehen lassen sollte.

Öffnungszeiten:
Mo-So 10-22 Uhr
Do 10-22 Uhr

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München    [...mehr]


Tag täglich versammeln sich unter der Eisbachbrücke in München Sportskanonen aus aller Herren Länder, um ihrer Leidenschaft, dem Surfen, nachzugehen. Die Citysurfer, so werden sie im Volksmund genannt.



Der Eisbach ist einer der vielen kleinen Seitenarme der Isar und befindet sich in dem Englischen Garten in München. An einer Stelle wird das Wasser der Eisbach so umgelenkt, dass es mit einer enormen Kraft gegen eine Betonwand schießt. Dadurch türmt sich das Wasser zu    [...mehr]


Wie jedes Jahr finden auch 2010 wieder die Auer Dulten, auf dem Mariahilfplatz, in München statt. Eingeweiht wurde das Dulten- Jahr 2010, wie immer, Ende April.

Jahrmarktfieber von Kraetzsche Photo ©Flickr

Joa wos san denn die Auer Dulten?

Bei der Auer Dulte handelt es sich um ein Volksfest der besonderen Art. Dreimal pro Jahr findet es, in dem Bezirk Au, in München statt. Ursprünglich handelte es sich bei einer sogenannten Dult, um    [...mehr]


Die Allianz Arena im Norden der Stadt ist die Heimat vom FC Bayern München und von TSV 1860 München. Der Fußballtempel wurde 2005 eröffnet und bietet Platz für 69.000 Fußballfans.
Allianz Arena in München ©Flickr/ motoyen

Die Allianz Arena gehört zu Deutschlands schönsten, teuersten, modernsten und größten Fußballstadien. Sie ist das Heimatstadion der beiden Münchener Fußballvereine FC Bayern München und TSV 1860 München, wobei ersterer alleiniger Anteilseigner des Stadions ist.    [...mehr]


Der Viktualienmarkt gehört zu München wie das Brandenburger Tor zu Berlin. Er ist eine feste Institution, wird geliebt von Sterneköchen und Feinschmeckern und photographiert von unzähligen Touristen. Gelegen in der Münchener Altstadt bietet der Viktualienmarkt täglich frische Lebensmittel.

Obststand auf dem Viktualienmarkt ©Flickr/ yisris

Der Viktualienmarkt in der Münchener Altstadt erstreckt sich über knapp 22.000 m², hat bis auf sonnstags und feiertags täglich geöffnet und besteht hauptsächlich aus festen Ständen. Der Markt kann dabei auf eine lange Tradition zurückblicken. Im Jahre 1807 verfügte König Max I. Joseph, dass der bestehende Markt am heutigen Marienplatz erweitert werden soll. Ein zweiter Markt, der Viktualien- (Lebensmittel) Markt entstand, und wurde bis 1890 ständig erweitert.    [...mehr]


Vom 27. März bis 17. Oktober 2010 wird im Bayrischen Nationalmuseum eine besondere Sammlung von Kunsthandwerken der Antike bis zur Neuzeit gezeigt: Elfenbein Schnitzereien, Verzierungen und Kunstgegenstände vom 5. bis zum 15. Jahrhundert aus dem Hessischen Landesmuseum ergänzen die bayrische Sammlung und zeigen die Vielzahl der Verwendung des raren Rohstoffs.

Elfenbein Schnitzerei     ©Flickr.com/takomabibelot

Bayrisches Nationalmuseum: Mittelalterliche Elfenbeinarbeiten im Dialog

Mittelalterliche Elfenbeinarbeiten im Dialog – so heißt die Sonderausstellung, die vom 27. März bis zum 17. Oktober 2010 im Bayrischen Nationalmuseum gezeigt wird.
Die Exponate der Münchener Sammlung werden dabei durch viele altertümliche Fundstücke aus dem Hessischen Landesmusem Darmstadt ergänzt. Anhand der Werkzeuge aus dem Elfenbeinmuseum in Erbach wird den Besuchern der lange Prozess und die kunstvolle Arbeit der Elfenbeinschnitzerei gezeigt.

Den Mittelpunkt der Ausstellung werden die feinen und zerbrechlich wirkenden Arbeiten aus dem kirchlichen Bereich bilden: Reliquienschreine, Bibeleinbände und Altarfiguren zählen zu den rund 100 Ausstellungsstücken.
Auch die höfische Kunst machte gern von dem stabilen und trotzdem wertvollen Material Gebrauch: reich verzierte Schatullen, Schachfiguren und Kämme gehören ebenso zur Ausstellung dazu.    [...mehr]


Es führt kein Weg daran vorbei, ob im Ausland oder zu Hause: Märkte in allen Formen -am besten in vielen Formen- ziehen uns mit Ihrer Idylle an. Unser bekanntester Markt in München ist ja wohl der Viktualienmarkt groß, bekannt, vielfältig. Da gibt es aber noch viele weitere kleine Schmuckstücke. So wie den Elizabethmarkt. Hier heißt das Motto eher klein, idyllisch, fein.

Doch auch hier kriegt man alles was man braucht und auch was man eigentlich nicht braucht. Besonders jetzt zur Weihnachtszeit endecken wir hier Einiges. Vom professionellen Graffiti bis hin zum alteingesessenen bayrischen Käse-Stand und auch einen Nordsee den man so nicht erwartet. Der Name des Marktes kommt von unserer Sisi, die damals mit Ihrem Franz viel Zeit in Schwabing verbrachte. So führt uns die Geschichte des Marktes durch den zweiten Weltkrieg, indem man den Markt als Ort nutzte, um eben diesen Krieg zu finanzieren. Also auch geschichtlich gesehen ist einiges geboten.

Graffiti an der Wand zum Elisabethmarkt in München

Graffiti an der Wand zum Elisabethmarkt in München




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