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Als Fahrradhauptstadt der Bundesrepublik gilt eigentlich das westfälische Münster. In diesem Jahr hat nun München den Titel der “Fahrradaktivsten Stadt” gewonnen.
Bei der Aktion “Stadtradeln – Unsere Stadt fährt Rad” hat München mit insgesamt 168.335 zurückgelegten Fahrradkilometern den Titel der “Fahrradaktivsten Stadt” gewonnen. Insgesamt haben 41 Teams in München teilgenommen und sich gegen bundesweit 60 teilnehmende Städte und Kommunen durchgesetzt. Mehr als 24 Tonnen CO2 konnten eingespart werden und bringen München somit einen Schritt weiter in Sachen Klimabewusstsein, Umweltschutz und Fitness.
München war insgesamt zum dritten Mal bei der Aktion dabei und konnte zum ersten Mal vor Leipzig und Rheinberg siegen. Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt, rechnet den Münchnerinnen und Münchnern hoch an, dass sie trotz eines gut ausgebauten Nahverkehrsnetzes auf das Fahrrad zurückgegriffen haben. Offenbar steigt das Umweltbewusstsein besonders beim Thema Mobilität – und besonders Fahrradfahren stellt für Mensch und Umwelt eine Win-Win-Situation dar. [...mehr]
Der Münchener Wohnungsmarkt ist deutschlandweit berüchtigt für seine gesalzenen Preise. Besonders Studenten haben nun zu Beginn des Wintersemesters mit enormen Problemen zu kämpfen eine bezahlbare Unterkunft zu finden. Auch die Stadt ist alarmiert und setzt sich nun ein.
Studenten haben es seit jeher schwer, vor allem finanziell. Nicht selten müssen sie jeden Cent zwei Mal umdrehen um sich ihr Studium leisten zu können. Grund sind nicht nur die Studiengebühren, sondern oft auch überteuerte Mietpreise, die gerade für sie nicht erschwinglich sind. Besonders in der bayerischen Landeshauptstadt trifft dies auf viele besonders zu. Um auf dem Münchener Mietmarkt, der berühmt-berüchtigt ist, Abhilfe zu schaffen appellieren nun Politiker und das Studentenwerk München an die Bürgerinnen und Bürger Münchens an Studentinnen und Studenten zu vermieten.
In der Zeit von September bis November ist die Situation besonders brisant für die Erstsemester: Viele Zusagen für den Studienplatz werden erst sehr kurzfristig gegeben, oder sie entstehen durch das Nachrückverfahren. In der Vergangenheit musste das Studentenwerk München bereits mehrfach Zimmer doppelt belegen oder Notunterkünfte einrichten. Daher rufen verschiedene Stadtväter, darunter Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Oberbürgermeister Christian Ude und Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht, Geschäftsführerin des Studentenwerks München, nun dazu auf Studierenden eine Wohnung oder ein Zimmer zu vermieten, auch wenn es nur für ein oder zwei Semester ist. Vermieter werden außerdem gebeten, ihren Mieterinnen und Mietern zu erlauben an Studierende unterzuvermieten. [...mehr]
Umweltschutz und Klimawandel sind nicht nur angesichts aktueller Naturkatastrophen wie der Ölpest im Golf von Mexiko in aller Munde. Dass es Zeit ist, etwas zu ändern, ist nicht neu. Am Dienstag, 21. September 2010, beginnt der 4. Münchner Klimaherbst. Alternative Nobelpreisträger stellen ihre Ideen vor.
Im Kontrast zum Oktoberfesttaumel findet der Auftakt zum 4. Münchner Klimaherbst am 21. September 2010 um 19h im Gasteig an der Rosenheimer Straße 5 statt. Unter den Vortragenden sind die Gewinner des Alternativen Nobelpreises John F. C. Turner aus England, Pionier weltweiter Siedlungspolitik, sowie Francisco Whitaker Ferreira aus Brasilien, Sozialaktivist und Gründer des Weltsozialforums. Jährlich wird in Stockholm der Alternative Nobelpreis an Menschen oder Organisationen verliehen, die Lösungen für dringende Probleme unserer Zeit finden. Moderiert wird die Veranstaltung mit dem Titel “Findet Zukunft Stadt?” von Publizist Geseko von Lüpke und der Journalistin Dietlind Klemm.
Städte sind besonders stark für den Klimawandel verantwortlich. Sie verbrauchen 80% aller Ressourcen; urbane Lebens- und Wirtschaftsstile sind die größten Triebfedern von Klimawandel und Energieverknappung. Die Diskussionsrunde zum 4. Münchner Klimaherbst stellt sich der Frage, wie und was München zur Problemlösung beitragen kann, und wie engagierte Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden können. [...mehr]
Zur Zeit findet im Hotel “Bayerischer Hof” in München die 45. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Ob bei den internationalen Diskussionen irgendwas herauskommt ist fraglich. Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben!
Die Münchner Sicherheiskonferenz (SiKo) hat ihre Wurzeln im Jahr 1962 als das ganze noch “Münchner Wehrkundetagung” hieß. Mittlerweile hat sich die SiKo zu einer internationalen Konferenz gemausert wo knapp 350 Vertreter aus aller Welt teilnehmen. Hier wird über aktuelle Themen der Sicherheit- und Verteidigungspolitik debattiert. [...mehr]
Yachten, Luxusautos und vieles andere, findet sich auf der Millionaire Fair Messe in München. Über 100 Aussteller präsentieren auf 16.000 qm Luxus für die Reichen und Schönen. Das Sozialforum München will sich nun als Spielverderber dieser zur Schau-Stellung von Reichtum erweisen.
Unter dem Motto “Euer Reich-Tun kotzt uns an”, startet das Sozialforum München als Protestaktion einen “Sklavenmarkt”. Mit dieser Aktion soll auf die immer größer werdende Armut aufmerksam gemacht werden. Die Sozialreform bemängelt, das in Zeiten in denen immer mehr Menschen von Harz IV oder einem Niedriglohn leben müssten, eine Umverteilung des Reichtums weniger auf die Armen nötig wäre
Die Sozialreform vertritt die Auffassung, das Reichtum auf die niederen Einkommensklassen verteilt werden sollte. Mit der Protestaktion soll auf die soziale Verantwortung der besser Verdienenden aufmerksam gemacht werden, ohne jedoch alle über einen Kamm zu scheren. Die Stimme des Sozialforum München werden die Millionäre auf ihrer Messe ertragen müssen, aber mit ein wenig Champagner sieht sie Welt gleich etwas glänzender aus. [...mehr]
Gestern war Wahltag. Schon seit Wochen buhlten die bayerischen Parteien um die Gunst ihrer Wähler. In den im Vorfeld laufenden Umfragen schnitt die CSU nicht besonders gut ab. Was am Sonntag folgte, sollte der Super-Gau werden und stellte alle bisherigen Ergebnisse in den Schatten.
Mit 43,4 % der Wählerstimmen, erreichte die CSU das schlechteste Wahlergebnis seit 46 Jahren und verliert somit die absolute Mehrheit im Landtag. Nun sind die Wahlergebnisse noch nicht einmal 24 Stunden alt, schon beginnt das lustige Regierungs-Würfeln. Eine Koalition wird es nun geben müssen, da sind sich alle einig. Nur wie die neue Regierung des Freistaates aussehen wird ist fraglich. Vielleicht ein Vierer-Bündnis zwischen SPD, den Freien Wählern, Bündnis 90 die Grünen und FDP oder doch die CSU mit einer der vier oppositionellen Parteien? Nun heißt es abwarten. Und schauen wer in dem Regierungspoker das meiste verkauft und wer seinen Zielen und Wahlversprechen treu bleibt.
Die CSU indes begibt sich nicht nur auf Partnersuche, sondern auch auf die Suche nach den Fehlern für diesen Verlust. Angefangen bei der großen Schwesterpartei bis hin zum Alt-Ministerpräsidenten Stoiber. Jeder darf her halten und hat ein bisschen mitschuld. Vielleicht waren es nicht die CDU oder Stoiber, welche die Wahlschlappe bescherten! Sondern einfach diverse Äußerungen und Handlungen der neuen Führung. Bis die CSU jedoch den Schuldigen ausfindig gemacht hat kann sie sich auf die ungewohnten Gespräche mit den anderen Parteien freuen. [...mehr]
Morgen ist es wieder so weit! Das Volk darf wiedermal wählen. Diesmal steht die Landtags- und Bezirkswahl auf dem Programm.
Am morgigen 28. September 2008 findet die 16. Bayerische Landtagswahl statt. Gleichzeitig werden die Bürger auch die Möglichkeit haben ihre Stimme in die Bezirkswahl einzubringen um die Kandidaten für fünf Jahre in ihr Amt zu wählen. [...mehr]
Am 28. September wird in Bayern gewählt und die CSU steht in den Umfragewerten so schlecht da, wie noch nie. Seit mehr als 50 Jahren regiert sie Bayern allein und droht nun erstmals unter der 50 Prozentmarke zu bleiben.
In ihrem Wahlprogramm wirbt die CSU mit dem Slogan: „Mehr Netto für alle.“ Stellenangebote in München findet man, aber kann man sich das Leben in einer der teuersten Städte Deutschlands überhaupt leisten?
Die CSU will die Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer in voller Höhe wieder beleben, das Kindergeld und den Kinderfreibetrag anheben. Erklärtes Ziel ist es also das am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche des „kleinen Mannes“ ist. Klingt vielversprechend, aber wird das reichen um die Wähler zu überzeugen?
Ansonsten verspricht sie natürlich das, was man als Wähler immer zu hören bekommt. Mehr Arbeitsplätze, wirtschaftliche Entwicklung, besseres Sicherheitssystem und vieles mehr.
Fakt ist, das Bayern im Vergleich zum Rest von Deutschland mit 3,9 Prozent eine sehr geringe Arbeitslosenquote hat. Durch die enge Verknüpfung von großen Firmen und Hochschulen im Land findet das Recruiting der Auszubildenden gleich nach dem Abschluss statt, denn die Firmen wissen, was sie von Studenten erwarten können.
Das ist sicher auch ein Verdienst der CSU, den die Wähler mitberücksichtigen werden. [...mehr]
Nicht nur im Norden und in den neuen Bundesländern gibt es rechte Geschmacklosigkeiten, sondern auch hier in München. So wurde der Stadtrat Karl Richter nun zu einer Geldstrafe verurteilt für das Verwenden eines verbotenen Zeichens.
Bei seiner Vereidigung hatte der Rechtsextreme Stadtrat Karl Richter nicht die übliche Haltung bei der Zeremonie eingenommen - mit dem arm senkrecht nach oben - sondern hatte den Arm lediglich schräg angewinkelt. Somit sah seine Haltung dem Hitlergruß zum verwechseln ähnlich.
Der Angeklagte dementierte die Anschuldigungen. [...mehr]
Nach der neulichen Forderung der CSU nach einem Strand an der Isar für die Bewohner Münchens, setzt die Münchner Partei noch eins drauf und will nun das baldige Badeverbot im Eisbach unterbinden.
Das Baden im Eisbach ist prinzipiell nicht so richtig erlaubt, aber auch nicht richtig verboten. Weil es aber immer wieder zu Unfällen im Eisbach kommt, die zuweilen auch tödlich enden, soll es in naher Zukunft Strafen für das Baden beziehungsweise Surfen im Eisbach geben.
Die CSU will dieses Verbot nun unterbinden und dafür sorgen, dass die Münchner im Eisbach baden dürfen. Damit macht sich die Partei sicherlich einige Freunde unter den alteingesessenen Münchnern und auch bei jungen Leuten, die ab und an die Erfrischung im Eisbach in Anspruch nehmen oder eben dort surfen, beziehungsweise zusehen. [...mehr]









