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Blick über Leopoldstr auf das Siegestor/©flickr/.philippHannover, Berlin und Stuttgart, viele große Deutsche Städte haben die Umweltzonen schon seit längerem. In München sind wir bisher drum herum gekommen. Doch nun ist auch hier Schluss damit. Ab dem 01.Oktober 2008 wird der gesamte Bereich innerhalb des Mittleren Rings zur Umweltzone und die Feinstaubplakette zur Pflicht.

Der Sinn dieser neuen Regelung soll es sein, den Ausstoß von Feinstaub, speziell in der Innenstadt, zu reduzieren. Auch Stickoxide und andere schädliche Stoffe sollen vermindert werden. Durch das LKW-Transitverbot, hat die Stadt schon erste Maßnahmen getroffen. Mit der Umweltzone und der Feinstaubplakette sollen nun auch die letzten “Stinker” aus Münchens Altstadt verbannt werden.

Wer nicht sicher ist, ob sein liebstes Stück diese neueste Umwelt- und Gesundheitsschutzmaßnahme überlebt, der kann sich die Schadstoffplakette hier ausrechnen lassen. Auch Touristen sind verpflichtet bei der Einfahrt innerhalb des Rings eine Plakette zu tragen. Verstöße werden mit Punkten in Flensburg aber in jedem Fall mit Geldbußen geahndet. Natürlich gibt es keine Regelung ohne Ausnahmen, Infos zu den jeweiligen Ausnahmeregelungen gibt es auf der Landeshauptstadt München Homepage.    [...mehr]


Nach der neulichen Forderung der CSU nach einem Strand an der Isar für die Bewohner Münchens, setzt die Münchner Partei noch eins drauf und will nun das baldige Badeverbot im Eisbach unterbinden.

Surfer im Eisbach © flickr / beckeramie

Das Baden im Eisbach ist prinzipiell nicht so richtig erlaubt, aber auch nicht richtig verboten. Weil es aber immer wieder zu Unfällen im Eisbach kommt, die zuweilen auch tödlich enden, soll es in naher Zukunft Strafen für das Baden beziehungsweise Surfen im Eisbach geben.

Die CSU will dieses Verbot nun unterbinden und dafür sorgen, dass die Münchner im Eisbach baden dürfen. Damit macht sich die Partei sicherlich einige Freunde unter den alteingesessenen Münchnern und auch bei jungen Leuten, die ab und an die Erfrischung im Eisbach in Anspruch nehmen oder eben dort surfen, beziehungsweise zusehen.    [...mehr]


Einem kleinen Jungen (2 Jahre) wurde von einer Rolltreppe am Marienplatz der Finger abgetrennt.

Rolltreppe © flickr / dustpuppy

Am Marienplatz zwischen U-Bahn und S-Bahn griff ein kleiner Junge, der mit seinen Eltern unterwegs war in die Rillen der Rolltreppe. Eigentlich hatten sie bereits die Rolltreppe verlassen, aber der Junge riss sich los und fasste in die Rolltreppe. Bei dieser Aktion klemmte sich der Junge den kleinen Finger der linken Hand ein und dieser wurde dann von der Rolltreppe abgetrennt.    [...mehr]


Heute wurde das Urteil über die Münchner U-Bahn-Schläger gefällt. Der Richter orientierte sich bei dem Urteil stark an den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Spyridon L. muss wegen der Bewertung nach dem Jugendstrafrecht für achteinhalb Jahre  und Serkan A. für zwölf Jahre ins Gefängnis.

Justizia © flickr / nyghtowl

Der Richter orientierte sich dabei an der Staatsanwaltschaft, die für den damalig 20-jährigen Serkan A. eine Bewertung nach dem Erwachsenenstrafrecht forderte.

Beide mussten sich schließlich und endlich für versuchten Mord verantworten und nicht - wie möglich - für schwere Körperverletzung.

Ich denke dass dieses Urteil ein gutes Zeichen dafür ist, dass unser Rechtssystem Verbrecher nicht so einfach davon kommen lässt. Denn jeder der die Videoaufnahmen der Tat gesehen hat, konnte eindeutig erkennen, dass diese Attacke an Brutalität und Grausamkeit kaum zu übertreffen ist.

Wenn man dann berücksichtigt, dass der Rentner fast gestorben wäre weil er zwei Jugendliche auf das Rauchverbot in den U-Bahnen hingewiesen hat - was zudem sein gutes Recht war - dann findet man eigentlich kaum Rechtfertigung für das Verhalten der Täter.

So sah es das Gericht glücklicherweise auch!    [...mehr]


Morgen ist es so weit. Das Landgericht München I wird morgen ein Urteil sprechen und damit gewisse Maßstäbe setzen.

Zwar ist das Landgericht wahrlich nicht die letzte Instanz, allerdings wird diesem Urteil eine gewisse Symbolträchtigkeit zugesprochen. Wie hart kann und muss der Staat mit Gewalttaten dieser Kategorie umgehen?

Spyridon L. und Serkan A. wurden am 20. Dezember in der U-Bahn von einem Rentner angehalten nicht in der U-Bahn zu rauchen. Als der Rentner dann am Arabellapark ausstieg wurde er von den beiden Tätern hinterrücks attackiert und brutalst zusammengeschlagen.



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Oliver Shanti ist in Hamburg geboren, 59 Jahre alt und extrem übergewichtig. Zusätzlich ist er Millionär, hatte Erfolg mit esoterischen Platten und lebt seit 20 Jahren in Portugal. Außerdem wird seit sechs Jahren per Haftbefehl nach ihm gefahndet.

Die Vorwürfe: Shanti soll Anführer einer Sekte sein, die vor allem alleinerziehende Frauen als Mitglieder hat. Über die wäre der Guru dann an die Kinder herangekommen.

So wird ihm Kindesmissbrauch in mehreren Fällen vorgeworfen, das Alter der Opfer wird auf 7-16 Jahre eingeschätzt. Nach Ausschreibung der Fahndung tauchte er unter, jetzt wurde Shanti in Lissabon gefasst.

Traurig, dass ein Sohn der Stadt Hamburg solches Zeug im Ausland anstellt. In Portugal gab sich Shanti offenbar als großen Wohltäter aus, spendete Rollstühle und half kranken Menschen. Verständnis hin oder her - bei Kindern hört der Spaß auf! Hoffen wir mal, dass er seine gerechte Strafe bekommt.

Quelle: Abendblatt   , Süddeutsche


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Am Montag beginnt der Prozess gegen die beiden U-Bahn-Schläger Spyridon L. und Serkan A.

Die jungen Männer hatten kurz vor Weihnachten 2007 einen alten Mann mit Schlägen und Tritten in der Münchner U-Bahn beinahe getötet, dabei war die gesamte Tat auf Überwachungsvideos aufgenommen worden.

Überschattet wurde der Prozess von einem erneuten Übergriff in der Münchner U-Bahn in der letzten Woche. Das wird es für die Verteidigung der beiden Männer nicht einfacher machen.

Es ist ein generelles Problem: Wo beginnt Toleranz, wo sollte sie aufhören?

Natürlich kann man die Tat mit dem problematischen sozialen Hintergrund der beiden erklären, natürlich hat der Rentner sie provoziert. Andererseits, in was für einem Land leben wir denn, wenn wir sowas durchgehen lassen? Es sollte doch gerade nicht so sein, dass für jemanden, der türkische Vorfahren hat, andere Gesetze gelten, als für den Rest der Deutschen.

Deswegen: Auch wenn es kein Mord war und mildernde Umstände geltend gemacht werden könnten - bestraft werden müssen die beiden auf jeden Fall! Das hat nichts mit der geschmacklosen Instrumentalisierung der Tat im politischen Wahlkampf zu tun.

Wer ein solches Verbrechen gegen seine Mitmenschen begeht, braucht eine Strafe.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema gibts bei der Süddeutschen Zeitung.    [...mehr]


Offenbar gab es wieder einen Übergriff in der Münchner U-Bahn. Dieses mal an der Haltestelle Holzapfelkreuth auf besonders brutale Art mit Messern.

U-Bahn München © flickr / germanium

Der 29-jährige Lars R. ging am Montagmorgen auf sein ahnungsloses Opfer, den 39-jährigen Artur Z. mit mehreren Messern los. Dabei verletzte er Artur Z. schwer. Das Opfer verlor bei der Attacke ein Auge, dass der Täter nach Polizeiangaben gezielt attackierte. Zusätzlich erlitt das Opfer Stichwunden im Bereich von Becken und Leber.

Offensichtlich war die Attacke so heftig, dass sogar mehrere Messer dabei zu Bruch gingen.    [...mehr]


Am gestrigen Sonntag ist gegen 15:30 ein Sportflugzeug in der Nähe von Regenstauf in ein Maisfeld gestürzt.

Die Insassen, der 49-jährige Pilot, sein Bruder(54) und dessen Frau (51), verstarben bei dem tragischen Unfall.

Die Absturzursache ist noch unklar. Die Nachforschungen werden dadurch erschwert, dass das Flugzeug bei dem Unglück vollkommen ausbrannte. Die Polizei ermittelt in dem Fall. Das Flugzeug sandte kurz vor dem Absturz einen Notruf an die Flugleitzentrale, Hilfe konnte jedoch keine mehr geleistet werden.

Quelle: br-online

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