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Andrew Lloyd Webbers Musical-Welterfolg ist im Prinzregententheater zu Gast!

Das Erfolgs-Musical ist zu Gast in München ©Foto:privat

Mit „Jesus Christ Superstar“ gelang Andrew Lloyd Webber etwas Unglaubliches. Nachdem sich zunächst niemand an die Thematik herangetraut hatte, nahmen sich Texter Tim Rice und Komponist Andrew Lloyd Webber der Idee an und konzipierten eine Rock-Oper. Es wurde ein musikalischer Mega-Hit!

Das Konzeptalbum war weltweit ein Riesenerfolg und das Projekt, das die letzten sieben Tage im Leben von Gottes Sohn erzählt, erhielt auf diesem Umweg doch noch eine Chance auf der Bühne. 1970 erstmals am Broadway aufgeführt, trat sein Musical seinen sofortigen Siegeszug durch die Theater der Welt an. Trotz des Widerstands einiger radikaler christlichen Gruppen wurde die Rockoper ein Kassenerfolg und brachte es in der Originalinszenierung auf 720 Aufführungen. Sie war lediglich in Südafrika verboten, wurde dagegen aber sogar im Radio Vatikan gespielt.

So aktuell wie eh und je, glänzend getanzt und gesungen von der Staatsoperette Dresden, ist das Musical nun in der Karwoche im Prinzregententheater zu Gast.

Spielzeiten:
Mo., 17.03., 20.00h B
Di., 18.03., 20.00h A
Mi., 19.03., 20.00h A
Do., 20.03., 20.00h B
Karfreitag, 21.03., 15.00h B
Karsamstag, 22.03., 20.00h B

Preise:
Preisklasse A: € 59 | 49 | 39 | 29

Preisklasse B: € 69 | 59 | 44 | 29

Tickets im Internet oder telefonisch bei MünchenMusik unter 089 - 93 60 93    [...mehr]


St. Patricks Day flickr©Zanastardust

Wer sich schon einmal mit der irischen Kultur etwas näher beschäftigt hat, wird um den Stellenwert des St. Patricks Day auf der Grünen Insel wissen. Zwar fällt dieser genau in den Fastenzeitraum, allerdings ist den Iren eigens zum St. Patricks Day eine Fastenpause erlaubt. Da sich auch immer mehr Menschen hierzulande für die Feierlichkeiten und das dazu gehörende Bier begeistern können, veranstaltet München am Sonntag, den 16. März, ebenfalls eine St. Patricks Day Parade, die größte außerhalb der irischen Insel.

Eigentlich wird der St. Patricks Day in Irland erst am Nationalfeiertag, dem 17. März, gefeiert. Allerdings ist dieser auf der Grünen Insel auch ein gesetzlicher Feiertag, weshalb die Festivitäten problemlos standfinden können. In München musste man das Event etwas nach vorn verlagern, um den Bewohnern der Stadt zu ermöglich, die Parade sowie das anschließende Fest zu besuchen.

Bereits zum 13. Mal startet die Parade um 12 Uhr an der Münchner Freiheit und endet am Odeonsplatz. Dort wird zwischen 13 Uhr und 18 Uhr ein Konzert mit irischer Musik und irischen Tänzer stattfinden. Außerdem sind dort zahlreiche Informations- und Genussstände aufgebaut, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Die irischen Brauereien Guinness und Kilkenny werden in großer Zahl vertreten sein, aber auch Köstlichkeiten der Insel werden dargeboten. Wem das Bier nicht reicht, kann sich dem irischen Whiskey zuwenden und am nächsten bereuen, so viel getrunken zu haben.

Im vergangenen Jahr haben über 25.000 Besucher an der Parade teilgenommen und es sich auf dem Fest gut gehen lassen. Die Veranstalter hoffen auf ein ähnlich gutes Wetter und zahlreiche Gäste.    [...mehr]


Autor: Ariane

Vor 850 Jahren, am 14. Juni 1158, wurde München erstmals urkundlich erwähnt und dies wollen wir feiern!

Eine Rose zum Geburtstag ©domake.saythink/ FlickrDer Sommer in München wird festlich!
Unsere Stadt feiert von Mai bis September 2008 ihren 850. Geburtstag unter dem Motto “Brücken bauen”.

Am 13. Juni fällt der offizielle Startschuss mit einem Festakt in der Philharmonie.
Höhepunkte sind dann das Stadtgründungsfest am 14. und 15. Juni sowie das große Altstadtringfest am 20. und 21. Juli 2008.
Darüber hinaus wird natürlich auch in den Stadtvierteln kräftig gefeiert.
Organisationen und Bürgergruppen aus der Stadtgesellschaft haben insgesamt 380 Geburtstagsprojekte ins Leben gerufen - mehr als genug Anlass, mal wieder kräftig abzufeiern. Es sind Stadtteilfeste, Ausstellungen, Filmprojekte, historische Führungen, Konzerte, Lesungen, Musikfestivals und Sportveranstaltungen quer über die ganze Stadt verstreut geplant.

Die Heimat- und Trachtenvereine des “Isargau” werden rund 10 000 Teilnehmer mobilisieren, die bayerisches Brauchtum vorstellen. Auf dem Kunsthandwerkermarkt auf dem Odeonsplatz können die Münchner die Besucher der Stadt den Handwerkern verschiedener Innungen bei ihrer traditionellen Arbeit zusehen.
Für Kinder wird es natürlich wieder die beliebte mittelalterliche Kinderwelt im Hof der Residenz geben.

Auf dem St. Jakobsplatz findet am 5. und 5. Juli ein Festwochenende unter dem Motto “Nachbarn bauen Brücken” statt.
In den Museen gibt es eine Reihe von Sonderausstellungen zum Stadtgeburtstag zu sehen und in den Kammerspielen, dem Volkstheater und der Schauburg werden mehrere Theaterprojekte zum Thema 850 Jahre München umgesetzt.

Am 13. Juli findet in der Philharmonie am Gasteig ein großes Chorkonzert statt.
Im Theatron im Olympiapark wird im Sommer der musikalische Brückenschlag zwischen den Kulturen versucht.
“Alles Tanz” heißt es beim internationalen Volkskulturfest im Rahmen des Stadtgründungsfestes im Juni.

Der Altstadtring in München wird am 19. und 20. Juli zur komplett autofreien Partymeile. Im Sommer wird gefeiert! ©domake.saythink/ FlickrDort ist die größte Party der Stadt mit Musik, Theater, Tanz, Sport und Spiel sowie Kunst und Wissenschaft geplant. Die Idee dabei ist, eine andere Art Umzug zu realisieren. Die Zuschauer schlendern den Altstadtring entlang und bewegen sich durch Szenen, die die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt München visualisieren.

Am Odeonsplatz wird es eine große Stadtrevue geben. Der Karl-Scharnagl-Ring hingegen wird zur Sportmeile und ein Kinderprogramm findet auf dem Thomas-Wimmer-Ring statt. Am Isartor und im Tal wird das bäuerliche München mit Märkten, Kleinkunstbühnen und Biergärten inszeniert. Das Sendlinger Tor wird zum Ort der internationalen Begegnungen mit Live-Musik; Theateraufführungen und Performancekünstler sind am Maximiliansplatz zu sehen.
Rund um den “Platz der Opfer des Nationalsozialismus” wird die Entwicklung Münchens vom Faschismus hin zur Demokratie dargestellt. Auf dem Wittelsbacherplatz werden Auftritte der aktuellen Kunstszene in München inszeniert.
Happy Birthday München ©domake.saythink/Flickr

Die Brücken über die Isar werden vom 1. bis 3. August zu Begegnungsorten der Münchner. Auf den Brücken von der Corneliusbrücke bis zur Maximiliansbrücke spielen Musikanten und die Brücken werden nach Einbruch der Dunkelheit in romantisches Licht getaucht.

Das Gesamtprogramm für den Stadtgeburtstag befindet sich derzeit noch im Druck.

Welche Projekte und Events wann und wo dann stattfinden, wird in den nächsten Tagen endgültig festgelegt sein.
Hier bei der Münchener Rundschau wird es dann natürlich bald auch einen genauen Veranstaltungskalender geben. Allgemeine Infos gibt es derweil unter www.muenchen850.de

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Spurensuche an der Isar: Mehr als 60 Autoren verwandeln München beim 5. KrimiFestival vom 8. bis 19. März in eine Hochburg der Krimi-Kunst.

Sherlock Holmes würde sich heimisch fühlen ©<<graham>>/Flickr

Krimi-Fans können sich auf literarische Spurensuche begeben, denn es finden Lesungen und Aktionen an ungewöhnlichen “Tatorten” statt. Zum Beispiel bei Wasser und Brot in einer Gefängnis-Großraumzelle im Justizpalast oder im Schießkino des Bayerischen Landeskriminalamts kann sich der Krimi-Freund ans Rätseln begeben. Auch ein Krimi-Kabarett, die Verleihung des Agatha-Christie-Preises und das literarische Stundenhotel stehen auf dem Programm.

Weltbekannte Autoren wie Robert Littell („Die Söhne Abrahams“) und David Peace („1983“) werden aus ihren neuen Kriminalromanen lesen. Auch der Staatsanwalt Gianrico Carofiglio aus Italien, Cecil Oker aus der Türkei sowie Autoren aus Botswana, Spanien und Israel strömen an die Isar. Zudem geben sich Stars der deutschen Krimiszene wie Andrea Maria Schenkel („Tannöd“, „Kalteis“) und Münchner Lokalmatadore wie Friedrich Ani die Ehre.

Nach Angaben der Veranstalter werden rund 10 000 Besucher erwartet.
Im April gibt es dann noch kräftigen Nachschlag im Münchner Umland.

Mehr Infos zu Veranstaltungen und Orten gibt es hier: www.krimifestival-muenchen.de

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Smashing Pumpkins Billy Corgan © flickr / songsthatsavedyourlife

Klar, die Band ist schon irgendwie tot. Nur noch Billy Corgan und Jimmy Chamberlin sind von der Originalbesetzung übrig geblieben. Die Geschichte der Gruppe, die in den 90ern damit anfing, „andere“ Rockmusik zu liefern, ist geprägt von Drogen und Streit. Ihre Alben setzten sich mit ausgeklügelten Gitarrenriffs und teilweise außergewöhnlichen Texten vom restlichen „Rock“ ab. Nach einer langen Zeit voller Konflikte, der Trennung der Band, gescheiterter Soloprojekte Corgans und dem Drogentod von Keyboarder Jonathan Melvoin treten die Smashing Pumpkins jetzt wieder auf.
Smashing Pumpkins Billy Corgan und Jimmy Chamberlin © flickr /matthewf01Die Frage ist nur: Sind das noch die Smashing Pumpkins, zu deren Live- Konzerten zu gehen sich bisher eigentlich immer gelohnt hat? Reicht Corgans Vision über die vielen Fehlschläge hinweg? Das neueste Album lässt hoffen, und die Klassiker dürften auch noch stimmen – trotz Neubesetzung der Gitarren.

Der Auftritt findet am Donnerstag, den 21. Februar, in der Olympiahalle statt. Um 20 Uhr wird es losgehen, als Vorgruppe spielen voraussichtlich Polarkreis 18. Der Ticketpreis bewegt sich zwischen knapp dreißig und gut fünfzig Euro.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, sei angeraten hinzugehen, schließlich weiß keiner, wie lange diese Wiedervereinigung hält.

Smashing Pumpkins Billy und Jimmy © flickr /matthewf01

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Von der Show hat man inzwischen gehört, denn Riverdance gehört zu den bekanntesten Bühnenprogrammen der Welt, aber selbst dagewesen? Warum nicht, denn zwischen dem 12. und 17. Februar gastiert die Show in der Münchner Olympiahalle.

Riverdance erzählt die Geschichte von irischen Einwanderern, die in Amerika auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Die Kombination aus irischem Stepptanz und keltischer Musik animiert schnell selbst zum mitmachen, nicht umsonst äußern viele Besucher im Anschluss an die Show den Wunsch, selbst den Tanz zu erlernen. Die atemberaubende Geschwindigkeit, welche die Tänzer der Show an den Tag legen, benötigt aber jahrelange Übung. Die absolute Synchronität der Tänzer ist wirklich unglaublich.

In den Fokus der Öffentlichkeit geriet Riverdance erstmals 1994, als die Show während des Eurovosion Song Contestes erstmals als Pausenaufführung auftrat. Produzent der Show war Michael Flatley, der inzwischen als der Vater der irischen Tanzaufführungen angesehen wird und selbst eine eigne Show produzierte. Der Soundtrack war damals so eingängig, dass er in den irischen Charts allein 18 Wochen ununterbrochen Platz belegte und auch in anderen europäischen Ländern Spitzenpositionen erobert. Seit dieser Zeit begibt sich Riverdance regelmäßig auf Tournee und begeistert jedes Jahr aufs Neue.

Wer also die Show einmal live erleben möchte, muss sich schnell noch ein Ticket für die Olympiahalle sichern.    [...mehr]


Die “Süddeutsche Zeitung” sucht den Münchner des Jahres. Wer alles dabei ist, und warum ich mich enthalten muss.

Kerner hat sein Jahresfazit längst gezogen: Anfang Dezember hat der Moderator ohne Eigenschaften einmal mehr bewiesen, dass ein Jahresrückblick aus Sicht des Zweiten mindestens bizarr ist. Immerhin, eine war dabei, die jetzt auch zur “Münchnerin des Jahres” nominiert wurde: Veronica Ferres. Sie wissen schon, die von der TV-Werbung an der Bushaltestelle. Nebenbei wurde sie in Talkshows als versierte Stasi-Expertin rumgereicht. Müchnerin des Jahres? Eher nicht.

Wer sonst noch zur Wahl steht: Beckstein. Schöneberger. Schumann. Ude. Rosenmüller. Letzterer kann immerhin als Regisseur überzeugen; Ude füllt sein Amt unzweifelhaft aus. Überhaupt ist der Oberbürgermeister der Einzige, der in seiner Arbeit tatsächlich der Stadt etwas gibt - alle anderen sind Celebrities, ob’s sie gibt oder nicht, macht München nix. Irgendwie fad, die ganze Sache.

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