» Vermischtes
Sie wollten halt feiern.
Dass die Premierenfeier des Uschi-Obermaier-Spektakels “Das wilde Leben” für drei der Schauspieler ein unglamouröses Ende im Polizeipräsidium der Ettstraße nahm, wurde seit Januar diesen Jahres ausgiebig erörtert. Die Darsteller Festus Rydl (44), Robert Minich (40), Aleksandar V. (24) und David Scheller (36) sollen nach der Filmpremiere im Münchner Hotel “Bayerischer Hof” randaliert und sich der herbeigerufenen Staatsgewalt wiedersetzt haben. Folgerichtig sind sie des “Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte” angeklagt; sie sollen gesoffen, gekokst und gekifft haben, und ein paar Knüffe und Püffe für die Polizisten hat’s obendrein auch noch gesetzt. Letztere haben nicht allzu lang gefackelt und die Herrschaften kurzerhand ins Präsidium verfrachtet; ein paar Tage später trudelten die Strafbefehle ein. Die Angeklagten hatten Geldstrafen zwischen 4.900 und 7.000 Euro abzuleisten. Das kam den Künstlern, deren finanzielle Verhältnisse teilweise prekär sind, nicht gerade gelegen, und darum drängten sie auf eine Prozessbeschleunigung, eine Eingung, was auch immer, Hauptsache: weniger. Sie haben’s bekommen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, sind die Strafen auf 400 bis 1.000 Euro reduziert worden. Das trifft sich gut - Hauptdarsteller Scheller habe nämlich, so sein Anwalt, lange Zeit von Hartz IV gelebt, und seine aktuelle Gage sei zur “Schuldentilgung” verplant. Fragt sich bloß, wo das Koks herkam. Aber, was soll’s, es sind doch Künstler … und was Oasis können, das können mittelprächtige deutsche Schauspieler doch schon lange. [...mehr]
Was macht amerikanische Coffee Shops oder den „Coffee to go“ auch bei uns
so erfolgreich? Starbucks, MC Cafe, Frazer, Lavazza oder Costa – diese Coffee-Shop-Ketten gibt es mittlerweile in allen Fußgängerzonen. Und sie erobern mit ihrem einfachen Konzept ganz Europa. In Deutschland gibt es mittlerweile 1.200 Coffee-Shops nach amerikanischem oder englischem Vorbild. London besitzt bereits 3000 dieser Läden. Und der Coffee-Shop-Boom geht ungebremst weiter.
Besonders erfolgreich ist das Shop-in-Shop-Modell von McCafe, das einen Coffee-Shop in den Fast-Food-Laden McDonald’s integriert. Übertroffen wird der Fast-Food-Riese in Deutschland nur von der Firma Tchibo, die das gleiche Konzept anwendet. Coffee Shops profitieren von dem Trend, dass Kaffee zum Lieblingsgetränk der Deutschen geworden ist. Schwärmer sprechen sogar davon, dass sich eine neue Kaffee-Kultur etabliert. In erster Linie fühlen sich Studenten, Mittagspausenbummler und Geschäftsleute, die sich zu den Hauptgeschäftszeiten in einer Fußgängerzone aufhalten, von dem Konzept angesprochen. Der viel versprechende Duft lockt den zufällig vorbeilaufenden Kunden hinein. Die Atmosphäre der Coffee-Shops ist daher auch gemütlich bis leger, ohne das typische angestaubte Cafe-Ambiente, in dem man nur ältere Damen mit Hut vermutet.An einer langen Bar stellt man sich an, um seinen individuellen Kaffee in Empfang zu nehmen. Anschließend setzt man sich in einen der locker aufgestellten Sessel oder nimmt den Becher mit nach draußen.
Bei Starbucks gibt es eine große Auswahl unter diversen Variationen von Kaffee wie Latte Macchiato, flavoured Coffees oder den bewährten Cappuccino. Bei den Kaffee-Sorten kann man zwischen mild, mittel, stark und extra stark wählen. Drei verschiedene Größen, mit und ohne Sahne, lassen keine Langeweile aufkommen. Wer sich Zeit nimmt, kann dazu kleine Kuchen wie Bagles oder Muffins essen. Ansonsten heißt es: Schnell weiter mit dem verschlossenen Pappbecher ins geschäftige Großstadttreiben. [...mehr]


