Beiträge vom: August, 2010
Das Filmmuseum München lädt nach der Sommerpause nun zu den Internationalen Stummfilmtagen ein. Klassiker und Raritäten, begleitet von Live-Musik, erwarten die Besucher.
Die Internationalen Stummfilmtage vom 02. bis 05. September 2010 warten mit einem umfangreichen Programm auf: Eröffnet werden sie am 02. September 2010 um 19h von dem wegweisenden Meisterwerk “Metropolis” von Fritz Lang aus dem Jahr 1926, das ja in diesem Jahr erstmals in Frankfurt und Berlin in seiner Urform gezeigt wurde. Insgesamt werden zehn internationale Kurzfilme gezeigt; das Motto lautet: Klassiker und Raritäten.
Gezeigt werden die britische Komödie “The Vagabond Queen” von Geza von Bolvary, in dem Stummfilmstar Betty Balfour in der Rolle einer Doppelgängerin zu sehen ist. “The Salvation Hunters” ist das Filmdebüt von Josef von Sternberg und erzählt in poetischen Bildern eine Geschichte vom Leben in Armut. Charlie Chaplin bewunderte diesen Film sehr.
In der Komödie “So’s your old Man” spielt W.C. Fields einen eigenbrötlerischen Erfinder, der eine unzerbrechliche Windschutzscheibe erfindet und sich obendrein in eine Prinzessin verliebt. Buster Keaton ist in “The Cameraman” zu sehen. Hier spielt er einen Wochenschaureporter auf der Suche nach Sensation. Der einzige Dokumentarfilm der Stummfilmtage ist “Grass: A Nation’s Battle for Life”. Er zeigt in spektakulären Bildern die jährliche Wanderung des Bakhtiari-Volks mit seinen Viehherden über die schneebedeckten Berge im Iran.
Den Abschluss der Stummfilmtage am Sonntag zeigt das Filmmuseum München in seinem Kino “Hotel Imperial” von dem schwedischen Regisseur Mauritz Stiller. Ein Zimmermädchen versteckt hier in einem von Russen besetzten Hotel während des Ersten Weltkriegs einen österreichischen Offizier. [...mehr]
Beim Thema Nichtraucherschutz und Rauchverbot scheiden sich die Geister. Seit dem 01.August 2010 ist nun das neue Gesundheitsgesetz in Kraft getreten, das ein totales Rauchverbot in der Gastronmie vorsieht und den jeweiligen Wirt für die Einhaltung des Gesetzes verantwortlich macht. Wir erklären, worauf Wirte achten müssen.
Im amtsdeutschen Gesetzestext der neuen Nichtraucherschutzgesetze heißt es so schön, dass ein Wirt mit einer Geldbuße belegt werden kann, wenn er “nicht die erforderlichen Maßnahmen ergreift, um eine Fortsetzung des Verstoßes oder einen neuen Verstoß gegen das Rauchverbot zu verhindern.” Soweit, so gut – doch was genau sind die “erforderlichen Maßnahmen”?
Welche Maßnahmen muss ein Wirt ergreifen, wenn Gäste in seiner Gaststätte rauchen?
Der Wirt muss zunächst ein nichtraucherfreundliches Klima schaffen, in dem Rauchen nicht toleriert wird. Dazu gehört, dass keine Aschenbecher aufgestellt werden und Schilder auf das Rauchverbot hinweisen. Sollte dennoch ein Gast rauchen, kann der Wirt diesen zunächst zum Unterlassen auffordern. Kommt der rauchende Gast dieser Verwarnung nicht nach, wird vom Wirt erwartet, dass er weitere Schritte unternimmt, ggfs. Auch Gebrauch von seinem Hausrecht macht und den oder die Gäste auffordert das Lokal zu verlassen.
Bei Gegenwehr kann der Wirt auch die Polizei zur Verstärkung holen, denn der Gast begeht bei Missachtung des Hausrechts die so genannte “verbotene Eigenmacht”. Der Wirt darf in einem solchen Fall “mit Gewalt erwehren” – allerdings muss in dem Fall auch das mildeste Mittel angewendet werden, je nachdem, was die Situation erfordert. Generell ist es ratsam, rechtzeitig die Polizei zu verständigen und um Rat zu fragen.
Informationen zum Volksentscheid Nichtraucherschutz in Bayern finden Sie hier. [...mehr]
Ab dem 18. September ist es wieder soweit, und die Wies’n werden wieder einmal eröffnet. Das 177. Oktoberfest 2010 wird dann bis zum 04. Oktober Besucher aus aller Welt nach München locken. Traditionsbewusste und Interessierte können sich bereits seit dem 09. Juli auf das größte Volksfest der Welt einstimmen – ganz kulturell in der Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″.
Die Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″ im Münchner Stadtmuseum begleitet das Fest- und Jubiläumsjahr 2010 ganz offiziell und beleuchtet die 200jährige Geschichte des Oktoberfestes. Das erste Oktoberfest wurde 1810 anlässlich der Hochzeit des bayrischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen gefeiert. Seitdem wird es regelmäßig auf der Theresienwiese, oder auch Wies’n, gefeiert und lockt internationales Publikum nach Deutschland.
Die Ausstellung zeichnet nach wie sich der Charakter des Festes verändert hat – vom bayrischen Nationalfest zum größten Bierfest der Welt mit bayrischem Image. Dabei wird der Kontrast zwischen dem schrillen, hektischen Wies’n-Wahnsinn der heutigen Zeit und der andächtigen Feierlichkeit der Jahre 1810-1913 deutlich, die während der Anwesenheit des bayrischen Königshauses herrschte.
Das Münchner Stadtmuseum präsentiert aus seiner umfangreichen Sammlung viele Objekte, die direkt am Geschehen beteiligt waren, sogar aktuelle Exponate wie z. B. T-Shirts einer italienischen Männergruppe. Zu sehen sind aber auch das älteste Bierfass Münchens, Steinzeug-Bierkrüge und alte Plakate.
Mehr Informationen zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum inklusive einer Bildergalerie und dem Rahmenprogramm, das neben einer Vortragsreihe zum Oktoberfest auch Filmabende und einen Flohmarkt beinhaltet, finden Sie hier.
Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Öffnungszeiten der Ausstellung “Das Oktoberfest 1810-2010″ und Führungen
Di 10-21h
Mi-So 10-18h
Führungen dienstags und donnerstags 19h
Eintritt 6€, ermäßigt 3€, Familienkarte 9€ [...mehr]
Noch bis 26. September 2010 ist im Lenbachhaus in München die Ausstellung “Der Blaue Reiter. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Lenbachhaus – Ein Tanz in Farben“ zu sehen.
Erstmals werden innerhalb einer Ausstellung zusammenfassend Aquarelle, Druckgraphiken und Zeichnungen präsentiert. Unter den gezeigten Bildern befinden sich Werke von Albert Bloch, Heinrich Campendonk, Robert Delaunay, Alexej Jawlensky, Eugen von Kahler, Paul Klee, Else Lasker-Schüler, August Macke, Franz Marc, Alexander Sacharoff, Eugen Schiemann und Marianne von Werefkin – teils werden sie zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die insgesamt 130 Blätter werden durch eine Auswahl von je 50 der besten Aquarelle und Zecihnungen von Wassily Kandindsky und Gabriele Münter, sowie 20 Originalgraphiken von Alfred Kubin ergänzt.
Das Lenbachhaus besitzt von Kandinsky, Münter und Kubin umfangreiche Bestände, von denen einige Teile bereits in verschiedenen Ausstellungen und Bestandskatalogen publiziert wurden. In der aktuellen Ausstellung, die bereits seit dem 19. Juni 2010 läuft, konzentrieren sich die gezeigten Werke auf die Zeit des “Blauen Reiters“.
In der Ausstellung werden für den Betrachter neue Bezüge offenbar, etwa zwischen den Holzschnitten “Geburt der Pferde” oder “Springende Pferdchen” von Franz Marc und den dynamischen Reiterdarstellungen der Aquarelle Wassily Kandinskys, oder zwischen den farbfunkelnden Postkarten von Franz Marc und Else Lasker-Schülers Prinz Jussuf-Illustrationen, oder auch zwischen den strahlenden Aquarellen von August Macke und Paul Klee, wie Gartentor in Tunis und Föhn im Marc’schen Garten.
Zur Website vom Lenbachhaus gelangen Sie hier.
Der Blaue Reiter. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Lenbachhaus – Ein Tanz in Farben.
19.06.-26.09.2010
Lenbachhaus
Luisenstraße 33
80333 München
Eintritt und Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr
8 Euro, ermäßigt 4 Euro [...mehr]
Zu München gehört das bayerische Bier, wie Hexen auf den Brocken. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es seit Neuestem auch eine Biertour durch München gibt. In einem alten englischen Doppeldecker-Bus fahren die Touristen Wirtshäuser und Brauereien an.
Seit dem 11. August 2010 ist München um eine Touristenattraktion reicher. Die Besucher können nun an einer Biertour teilnehmen. In einem englischen Doppeldecker-Bus werden die Touristen so zu den verschiedensten Orten, die mit Bier zu tun haben, gefahren. [...mehr]
Auch in diesem Jahr wird die Residenz in München zur Bühne von zahlreichen Open Air Veranstaltungen. Diverse Berühmtheiten und Stilrichtungen der internationalen Musikszene sind vertreten, und lassen auf einige interessante Sommernächte hoffen.
Das Brunnenhof Open Air hat sich zu einer echten Institution im Münchener Kultursommer gemausert, und die Ticket für die Konzerte sind sehr begehrt. Insgesamt finden 2010 drei Open-Air-Konzerte vor der stimmungsvollen Kulisse der Münchner Residenz statt. Vom 13. bis 15. August stehen die folgenden Performances auf dem Programm: Carl Orffs “Carmina Burana”, Vivaldis “Vier Jahreszeiten” und die Cover Show “Abba-Night”.
Brunnenhof Open Air 2010 - Highlights der klassischen Musik
Am 13. August wird mit Carl Orffs Meisterwerk “Carmina Burana” das Brunnenhof Open Air eingeleitet. Die Komposition mit den beeindruckenden Chorgesängen und pompösen Rhythmen zählt zu den [...mehr]
In diesem Jahr wird zum 15. Mal die Spielstadt Mini-München errichtet. Alle Kinder zwischen sieben und 15 Jahren sind herzlich eingeladen, die Stadt im Miniformat mit zu gestalten und zu erleben. Wie im richtigen Leben können sich die Kinder einen Beruf aussuchen und diversen Freizeitaktivitäten nachgehen.
Mini München ist seit 1979 eine sehr beliebte Ferienaktivität für die kleinsten Bürger der bayrischen Landeshauptstadt. Hier können Kinder auf spielerische Weise den Umgang mit Geld lernen, und ein eigenes soziales Netzwerk in Form einer kleinen Stadt aufbauen. Hier gibt es alles, was eine Stadt so ausmacht: Rathaus, Universität, Konzerte, Supermärkte, Kino, Theater... Umsonst ist aber nichts, denn die Währung MiniMü muss sich erst verdient werden.
Mini München - Leben in der Modellstadt
Die Spielstadt Mini München hat von Dienstag bis Samstag geöffnet, und zu dieser Zeit tummelt sich das pralle Leben in der Olympiahalle. Die Kinder gestalten ihre Stadt selbst, und entwerfen [...mehr]




