Beiträge vom: Juni, 2009
Am 12. Oktober 2009 startet im Münchener Haus der Kunst die Ausstellung „So sorry“ des chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei, der als wichtigster Vertreter der zeitgenössischen Kunst gilt. Seit er auf der documenta XII mit seinem Werk „Fairytale“, für das er die Reise von 1001 Landsleuten zur documenta dokumentierte, und der Installation „Template“ das Publikum auf sich aufmerksam machte, ist er auch in Deutschland und Europa ein Begriff.
Nun wird der chinesische Künstler, der auch als Architekt tätig ist und als Gesellschaftskritiker äußerst mutiger Worte bekannt, in München „So sorry“ präsentieren: Installationen, modifizierte Artefakte und Performances werden wohl das komplette Haus für sich einnehmen.
Ai Weiwei versucht, durch die Kombination von [...mehr]
2009 findet das Klassik Open Air am Odeonsplatz in München bereits zum 9. Mal statt. Am 11. und 12. Juli werden jeweils hervorragende Orchester unter der Leitung ebensolcher Dirigenten zu sehen und v.a. zu hören sein. Dabei werden sie in diesem Jahr von weltbekannten Solisten am Piano unterstützt.
Künstler der diesjährigen Klassik am Odeonsplatz
Während am ersten Tag das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung des jungen, aufstrebenden Andris Nelsons aus Lettland mit der Pianistin Hélène Grimaud Werke von S. Rachmaninow und S. Prokofjew spielen wird, sind am zweiten Tag die Münchner Philharmoniker zu hören, die von Semyon Bychkov dirigiert werden. Als Solisten werden an diesem Tag Katia und Marielle Labèque spielen, das Programm umfasst Stücke von P.Tschaikowsky, F. Poulenc, G. Bizet und M. Ravel.
Preise und Zeiten der Open Air Veranstaltung
Begonnen wird jeweils um 21 Uhr. Beide Konzerte der Veranstaltung Klassik am Odeonsplatz werden gegen 23.30 Uhr enden. Die Kartenpreise belaufen sich auf 25 – 67 Euro.
Falls Sie sich für eins der beiden oder sogar beide Konzerte interessieren sollten, so finden Sie auf der Homepage der Veranstaltung alle Informationen zum Programm, zur Anreise, Kartenvorbestellung u.s.w.
Nur eins soll hier noch erwähnt werden: die Konzerte werden auch bei Regen stattfinden. Bei schlechtem Wetter sollten Sie also den Regenschirm nicht vergessen.
Mit Klassik am Odeonsplatz reihte sich München bereits 2000 in die Liste der Großstädte ein, die ein Open Air Klassik Festival ihr eigen nennt, wie zum Beispiel auch Berlin mit seinem Open Air Klassik Sommer. [...mehr]
Ab dem 15. Juni bis zum 18. Juni findet nun schon zum 19. Mal die weltgrößte Messe für Optische Technologien in München statt. Seit 1973 finden sich alle 2 Jahre Fachkräfte, Marktführer und Anwender der Laserbranche zusammen und stellen neue technische Errungenschaften und Entwicklungen vor.
Durch den Rekord von 1008 Ausstellern und mehr als 25.000 Besuchern im letzten Jahr bieten die Veranstalter auf der diesjährigen World of Photonics sogar eine Halle mehr an um der wachsenden Anzahl von Gästen entgegen zu kommen. Mit weiterem Wachstum wird gerechnet. Themen wie die neuesten Ergebnisse in Forschung und Entwicklung, medizinischen Anwendungen, Sensoren und industrieller Bildverarbeitung stehen dieses Jahr auf dem Programm. Durch das enge Zusammenspiel von Wissenschaft und Industrie sowie die thematische Vielfalt deckt die LASER als einzige Veranstaltung weltweit die gesamte Bandbreite der Photonik ab.
Parallel zur Messe findet vom 14. bis 19. Juni 2009 der World of Photonics Congress statt, dieser ist mit über 2000 Beiträgen führender Fachkongress in Europa und unter den Top 3 weltweit. Unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnet sich der Kongress durch seine wissenschaftliche Ausrichtung aus, die durch anwendungsorientierte Angebote wie z.B. Industrie-Workshops ergänzt wird. Einige der praxisorientierten Veranstaltungen finden sogar erstmals in diesem Jahr kostenlos auf den Foren in den Messehallen statt.
Abseits der Messehallen
Bedingt durch die Messe sind Hotel und Pensionen gerade in nähe der Münchener Messehallen gut ausgelastet. Wer sich aber denn noch für einen spontanen Besuch entscheidet, sollte unbedingt gleich bei mehreren Hotels anfragen und am besten gleich ein Zimmer reservieren. Auf der Internetseite des Hotelführers Messe München findet man schnell und unkompliziert etwas passendes.
Wem dann noch etwas Zeit bleibt neben dem ganzen Messerummel, der kann bei einem Spaziergang durch die schöne Altstadt Münchens auf andere Gedanken kommen. Was man auf keinen Fall verpassen sollte erfahrt ihr unter Sehenswürdigkeiten. [...mehr]
Am 25. Juli ist es wieder so weit! Der Münchner Sommernachtstraum wird wieder den Himmel über München erleuchten. Zu dem Spektakel gibt es natürlich wie jedes Jahr ein Rahmenprogramm.
Letztes Jahr war das Feuerwerk der “Superlative” mit knapp 63.000 Besuchern absolut ausverkauft. Für dieses Jahr wird trotz Wirtschaftskrise wieder mit einer ähnlichen Anzahl gerechnet. Immerhin wird es zum fünften Jubiläum ein circa 40 Minuten langes Feuerwerk am Nachthimmel geben. [...mehr]
Im Olympiapark kann man bis zum 30. August eine der vielen Open-Air-Kino-Vorstellungen besuchen. Bei guter Wetterlage steht dem Freiluft-Vergnügen auch nichts mehr im Weg!
Was damals das beliebte “Kino am Pool” war, wird jetzt zum “Kino am Olympiasee”. Mitten im Olympiapark am Olympiasee ist aus diesem Grund eine riesige Leinwand aufgebaut. Hier werden aber keine alten Kamellen gezeigt, sondern beliebte Filme der letzten ein bis zwei Jahre. [...mehr]
Gerade begonnen hat im Münchner Museum „Villa Stuck“ eine Ausstellung des britischen Künstlers Lord Leighton, (1830-1896). Mit Spannung erwartet ermöglicht die Ausstellung zum ersten Mal eine ausführliche Begutachtung, Beurteilung und Würdigung des umfangreichen Werks Frederic, Lord Leightons auf dem europäischen Kontinent.
Wie die Werke der meisten Künstler können auch die Werke Lord Leightons nicht einer Kunstepoche oder -richtung zugerechnet werden, da sie sich in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Entstehung unterscheiden. Lord Leighton war verschiedenen Einflüssen ausgesetzt, hatte im Laufe der Zeit viele Lehrer: schon im Kindesalter studierte er Malerei, zunächst in Berlin und Frankfurt, später auch in Florenz, noch später auch in London, Rom und Paris. Nun ist er endlich auch in unserer Stadt
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