Beiträge vom: September, 2008
Ab dem 2. Oktober startet das neue Programm der Spielzeit 2008/2009 der Bayerischen Staatsoper. Besucher können sich auf einiges gefasst machen.
Die Bayerische Staatsoper beginnt ihr Programm 2008/2009 am 2. Oktober mit der Premiere von Verdis Macbeth und startet damit in die neue Saison, die mit über 300 Vorstellungen überzeugen soll.
Insgesamt soll es rund 42 Opern, 13 Balletproduktionen, 41 Sängerdebüts, sowie eine Vielzahl von Konzerten, Liederabende und Auftritte von Internationalen Stars geben.
Dabei ist die Bayerische Staatsoper schon seit jeher beliebt. Mit einer Auslastung von knappen 95 Prozent setzt der riesige Saal am Max-Joseph-Platz auch bundesweite Maßstäbe. [...mehr]
Gestern war Wahltag. Schon seit Wochen buhlten die bayerischen Parteien um die Gunst ihrer Wähler. In den im Vorfeld laufenden Umfragen schnitt die CSU nicht besonders gut ab. Was am Sonntag folgte, sollte der Super-Gau werden und stellte alle bisherigen Ergebnisse in den Schatten.
Mit 43,4 % der Wählerstimmen, erreichte die CSU das schlechteste Wahlergebnis seit 46 Jahren und verliert somit die absolute Mehrheit im Landtag. Nun sind die Wahlergebnisse noch nicht einmal 24 Stunden alt, schon beginnt das lustige Regierungs-Würfeln. Eine Koalition wird es nun geben müssen, da sind sich alle einig. Nur wie die neue Regierung des Freistaates aussehen wird ist fraglich. Vielleicht ein Vierer-Bündnis zwischen SPD, den Freien Wählern, Bündnis 90 die Grünen und FDP oder doch die CSU mit einer der vier oppositionellen Parteien? Nun heißt es abwarten. Und schauen wer in dem Regierungspoker das meiste verkauft und wer seinen Zielen und Wahlversprechen treu bleibt.
Die CSU indes begibt sich nicht nur auf Partnersuche, sondern auch auf die Suche nach den Fehlern für diesen Verlust. Angefangen bei der großen Schwesterpartei bis hin zum Alt-Ministerpräsidenten Stoiber. Jeder darf her halten und hat ein bisschen mitschuld. Vielleicht waren es nicht die CDU oder Stoiber, welche die Wahlschlappe bescherten! Sondern einfach diverse Äußerungen und Handlungen der neuen Führung. Bis die CSU jedoch den Schuldigen ausfindig gemacht hat kann sie sich auf die ungewohnten Gespräche mit den anderen Parteien freuen. [...mehr]
Morgen ist es wieder so weit! Das Volk darf wiedermal wählen. Diesmal steht die Landtags- und Bezirkswahl auf dem Programm.
Am morgigen 28. September 2008 findet die 16. Bayerische Landtagswahl statt. Gleichzeitig werden die Bürger auch die Möglichkeit haben ihre Stimme in die Bezirkswahl einzubringen um die Kandidaten für fünf Jahre in ihr Amt zu wählen. [...mehr]
“Time to say goodbye” singen schon Sarah Brightman und Andrea Bocelli . Nun ist es auch bei der Süddeutschen Zeitung so weit. Nach über 60 Jahren trennt sich die SZ von ihrem Verlagshaus in der Sendlinger Straße. Zur großen Abschiedsparty kamen Kabarettist Michael Lerchenberg und auch Oberbürgermeister Christian Ude ließ sich nicht lange bitten. Seine Rede an die “Trauergesellschaft” begann der OB mit typischem Humor. 
“…Eigentlich könnte ich meinen Kommentar zum Umzug ganz kurz fassen. Wer aus der Sendliger Straße, dieser 1 a -Lage nach Steinhausen , also in ein städtebauliches Wildschweingehege umzieht, muss ein ziemlicher Depp sein…”
Auch Tat er seine Verwunderung über den Umzug der SZ nach Steinhausen kund. Denn schon sein Vater ging bei der SZ in der Sendliger Straße ein und aus. Der kleine Christian durfte damals noch Paternoster fahren. Und nun ist es zu Ende mit der Geschichte der Süddeutschen und der Sendlinger Straße. [...mehr]
Es wird kälter, wenn man in der früh den Weg in die Arbeit antritt, ist es noch dunkl. Kalter Wind bläst einem den Regen ins Gesicht und dunkle Regewolken animieren dazu im Bett liegen zu bleiben. Ja, es ist Herbst geworden. Auch das sonst so glänzende München muss sich den Jahreszeiten fügen. Doch was tun, wenn der Park nicht mehr zum Sonnen einlädt und der Badesee an ein arktisches Meer erinnert? Wie wäre es mit Saunen in den M-Bädern?
Die Stadtwerke haben sich über die Jahre ein schönes Netz an Bädern errichtet. Wer jetzt an muffige, nach Chlor riechende Hallen denkt, hat weit gefehlt. [...mehr]
Das auf der Wiesn einiges gebechert wird, ist nun wahrlich kein Geheimnis. Aber das was sich am Montag ein Amerikaner erlaubte dürfte selbst für die gestandene Wiesnpolizei Neuland gewesen sein.
Gegen Mitternacht am Montag war der stark angetrunkene Mann auf das Dach eines Wiesn-Zeltes gestiegen. Als die Wiesnstreife ihn entdeckte und überreden wollte herunter zu kommen, bewarf er sie mit Teilen des Daches und Glühbirnen. Der Mann konnte nur mit Hilfe der Feuerwehr vom Dach entfernt werden. [...mehr]
Am Samstag war es so weit, nach dem Prächtigen Festumzug wurde um Punkt 12 Uhr die erste Wiesnmass ausgeschenkt. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude rückte den ersten Fass Wiesnbier des Jahres mit 2 Schlägen zu Leibe und schenkte gleich dem Herrn Beckstein gut ein.
In jedem Jahr ist das Oktoberfest in München ein Spaß für Einheimische, Touristen und Politiker. Hier tummelt sich alles, von Kuriositäten bis hin zum Traditionsliebhaber. Aber woher kommt das Oktoberfest eigentlich? Immerhin ist es dieses Jahr bereits das 175. Wiesnfest. Also wer hatte die erste Idee zu diesem Volksfest? Hier ein kurzer geschichtlicher Überblick für die besinnlichen Festzeltabende.
Seit langem ist das Oktoberfest ein Volksfest, daher passt es auch das ein “kleiner” Unteroffizier auf die Idee kam, die königliche Hochzeit gebührend zu feiern. Und so kam es das die erste Wiesn am 17. Oktober 1810 in Form eines Pferderennens stattfand. Die Braut , Prinzessin Therese, gab der Wiese ihren heutigen Namen “Theresienwiese”. Unglaublich aber wahr ist, das die Theresienwiese 1810 noch am Stadtrand von München lag. [...mehr]
Das 175. Oktoberfest wurde gestern vom Oberbürgermeister Christian Ude offiziell eröffnet. Bis zum 5. Oktober wird München wieder in den Ausnahmezustand versetzt. Und es wird wie immer a rießen Gaudi!
Mit nur zwei Schlägen hat unser geliebter Oberbürgermeister es vollbracht. “O’zapft is” schallte es durch das Schottenhammel Zelt. Kurz zuvor konnte sich der SPD-Politiker aber nicht zurückhalten die Aussage Günther Becksteins, man könne mit zwei Maß Bier noch autofahren, ironisch zu kommentieren.
“Wir trinken gern a Bier oder noch a Bier oder noch a Bier - und lassen dann das Auto stehen.” [...mehr]
Am 28. September wird in Bayern gewählt und die CSU steht in den Umfragewerten so schlecht da, wie noch nie. Seit mehr als 50 Jahren regiert sie Bayern allein und droht nun erstmals unter der 50 Prozentmarke zu bleiben.
In ihrem Wahlprogramm wirbt die CSU mit dem Slogan: „Mehr Netto für alle.“ Stellenangebote in München findet man, aber kann man sich das Leben in einer der teuersten Städte Deutschlands überhaupt leisten?
Die CSU will die Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer in voller Höhe wieder beleben, das Kindergeld und den Kinderfreibetrag anheben. Erklärtes Ziel ist es also das am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche des „kleinen Mannes“ ist. Klingt vielversprechend, aber wird das reichen um die Wähler zu überzeugen?
Ansonsten verspricht sie natürlich das, was man als Wähler immer zu hören bekommt. Mehr Arbeitsplätze, wirtschaftliche Entwicklung, besseres Sicherheitssystem und vieles mehr.
Fakt ist, das Bayern im Vergleich zum Rest von Deutschland mit 3,9 Prozent eine sehr geringe Arbeitslosenquote hat. Durch die enge Verknüpfung von großen Firmen und Hochschulen im Land findet das Recruiting der Auszubildenden gleich nach dem Abschluss statt, denn die Firmen wissen, was sie von Studenten erwarten können.
Das ist sicher auch ein Verdienst der CSU, den die Wähler mitberücksichtigen werden. [...mehr]
Was passiert, wenn man die Gran Dame der Ballet Welt und die Kreativität asiatischer Künstler mischt? Swan Lake! Ein Meisterwerk, welches mit gewohnter Grazie, noch mehr Schwung und Energie begeistert.
Die über 100 Akrobaten und Tänzer des chinesischen Ensembles “Swan Lake” werden vom 23. Dezember 2008 bis 10. Januar 2009 das Publikum des Deutschen Theaterzeltes erfreuen. In ihrer eigenen Interpretation des Klassikers “Schwanensee” begeistern und verzaubern sie die Kunstbegeisterten.
Das Stück der Gruppe ist nicht das klassische Schwanensee wie man es kennt, eine prachtvoll geschmückte Bühne und bunte Kostüme lockern das Bild des biederen Stücks auf und verhelfen ihm zu einem farbenfrohen Antlitz. Für Liebhaber des modernen Balletts ist dieses Stück nur dann geeignet, wenn man über die vielen kleinen Haken, die es vom Original unterscheiden hinweg sehen kann. Eine schöne Alternative für Balletteinsteiger ist es auch, dann wird der Einsteiger von der Ernsthaftigkeit des Ballettes nicht vollkommen erdrückt [...mehr]








